Stadtwette gewonnen

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Erstspender wie Tobias Kappe und René Tschunt waren beim Blutspendetermin des DRK Dudenhofen gefragt, wettete doch Bürgermeister Jürgen Hoffmann auf eine hohe Anzahl Neulinge. Daneben ist Dirk Schneider (rechts) mit 170 Spenden extrem erfahren.

Dudenhofen (pul) - Strahlende Gesichter gab es reichlich beim Blutspendetermin des Deutschen Rotes Kreuzes (DRK) in Dudenhofen. Die 27 Helfer ließen die neue Rekordzahl von 363 Personen zur Ader.

Auch Bürgermeister Jürgen Hoffmann freute sich über die hohe Anzahl der Erstspender, hatte er doch damit eine Wette gewonnen.

Schon gegen 18 Uhr verkündete die DRK-Ortsvorsitzende Ellen Abröll: Die 50 Erstspender kommen locker zusammen. Am Ende waren es stolze 75, die sich erstmals dem Aderlass hingaben. Ein Erfolg für den Ortsverband und ein neuer Rekord.

Bürgermeister Jürgen Hoffmann (SPD) hatte gewettet, mindestens 50 Erstspender begrüßen zu können. Ansonsten übernehme er einen ehrenamtlichen Dienst beim nächsten Spendetermin im Oktober. Wette gewonnen, hieß es am Ende der Veranstaltung. Somit müsste der Politiker seine Wettschulden eigentlich nicht einlösen. Tut er aber trotzdem, wie er kurzerhand versprach.

Neben Jürgen Hoffmann werden dann in Dudenhofen sicher erneut Helfer aus dem DRK-Ortsverband Nieder-Roden dabei sein, denn die Rotkreuz-Verbände Dudenhofen, Nieder-Roden und Jügesheim denken über einen Zusammenschluss nach. Festgeschrieben sei noch lange nichts, betont Abröll. Es gibt erste Gespräche und seit letztem Jahr gemeinsame Übungsstunden. Man geht langsam aufeinander zu.

Schnell dagegen ging die erste Blutspende für René Tschunt (18) aus Hainhausen und Tobias Kappe (21) aus Rödermark über die Bühne. Die Namen aller Erstspender liegen nun in einem bunten Karton für die Verlosung. Vielleicht gewinnen die beiden einen der Preise, die die Stadt für Erstspender ausgeschrieben hat.

Dagegen liegt die erste Spende bei Dirk Schneider schon lange zurück. Ganze 170 Mal setzte er sich für die gute Sache ein. Das Rote Kreuz sagte ihm mit bunten Sommerblumen herzlichen Dank.

Danke wird das DRK auch sagen, wenn es künftig weiterhin so viele Erstspender gibt, wird doch der Lebenssaft ständig für Operationen und für Unfallopfer benötigt. Ellen Abröll: „Wer einmal sein Bauchweh überwindet, der wird uns als Spender erhalten bleiben.“ Die Vorsitzende richtet ihren Appell an alle, die bisher den Gang zum Aderlass scheuten. Es gilt lediglich etwas Zeit zu opfern und den Piks über sich ergehen zu lassen, und schon erhalten Mitmenschen lebensnotwendige Hilfe.

Quelle: op-online.de

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