Stimmgabel, Kompass und Regenschirm

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Ein Sammelsurium symbolischer Geschenke begleitet den 49-jährigen Sozialdemokraten zum Amtsantritt am kommenden Mittwoch - unter anderem ein Regenschirm.

Rodgau ‐ Was schenkt man einem Bürgermeister? Bücher, Blumen und Präsentkörbe - oder darf‘s auch etwas origineller sein? Etliche Gratulanten haben die „Qual der Wahl“ bei der Amtseinführung von Jürgen Hoffmann kreativ gelöst. Von Ekkehard Wolf

Ein Sammelsurium symbolischer Geschenke begleitet den 49-jährigen Sozialdemokraten zum Amtsantritt am kommenden Mittwoch. Ein Kompass gibt die Richtung vor - ein Geschenk des scheidenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Jürgen Kaiser. Das passende Steuerrad hatte Jürgen Hoffmann bereits zur Wahl erhalten.

Nicht als Kapitän, sondern eher als Handwerker sehen die Freien Wähler den neuen Chef im Rathaus: Karl-Heinz Dauth überreichte einen riesigen Bohrer mit roter Spitze: um dicke Bretter zu bohren.

Wenn Jürgen Hoffmann lieber leisere Töne anschlagen will, kann er dazu die Stimmgabel von seinem Gabentisch nutzen - auf dass er den richtigen Ton treffen möge. Keine Frage: Als Bürgermeister in Rodgau muss man ein Multitalent sein. Am besten bringt man auch Frisörqualitäten mit. Die Schere zum Abschneiden alter Zöpfe liegt schon bereit.

Symbolträchtig und essbar waren der Rathausschlüssel aus Brotteig und die ebenfalls gebackene Zahl „132“ - so viele Wählerstimmen hatten Hoffmann in der Stichwahl den Sieg beschert.

Frustschutz-Bärchen, Gute-Laune-Drops und Energie-Riegel sollen dem neuen Verwaltungschef und Magistratssprecher den Alltag versüßen. Falls alles nichts hilft, kann er immer noch zum Regenschirm greifen, denn auch den hat er geschenkt bekommen. Schließlich wollen ihn seine Freunde nicht allein im Regen stehen lassen.

Quelle: op-online.de

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