Strandbadfestival ausverkauft

Rodgau Monotones übertönen Autobahn

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Die Rodgau Monotones vor dem Wasserturm, von links: Peter Osterwold, Raimund Salg, Kerstin Pfau, Jürgen Böttcher, Joachim Becker, Ali Neander und Matthias Dörsam. 

Rodgau - Die Rodgau Monotones kehren in ihre Heimat zurück: Nach längerer Abstinenz tritt die Rockband in diesem Jahr gleich zwei Mal in Rodgau auf.

Wer fürs ausverkaufte Strandbadfestival am 16.August keine Karten mehr bekommen hat, hat sechs Wochen später eine zweite Chance, die „Rodgaus“ in Rodgau zu erleben. Am Sonntag, 28. September, spielen sie bei Selgros Cash & Carry in Weiskirchen. Wird es bei „St. Tropez am Baggersee“ ein neues Stück als Überraschung geben? Mal sehen. „Bis jetzt haben wir noch nichts“, sagt Sänger Peter Osterwold, „aber wir proben diese Woche, vielleicht fällt uns da etwas ein.“ Drei alte Songs haben die Monotones neu arrangiert und wieder ins Repertoire genommen. Auch „Susi“, der Hit vom Bergfest-Konzert 2013 in Hanau, wird wieder zu hören sein. Der Rest ist Spontanität: Die Monotones sind ganz nah am Publikum und mit 100 Prozent Spaß bei der Sache.

Harald Quellmelz, Raimund Salg sowie Peter und Birgit Osterwold (von links) sehen erwartungsvoll dem Konzert am Selgros-Großhandelsmarkt entgegen.

Eine Autogrammstunde bei Selgros markierte den Start des Vorverkaufs für das September-Konzert. Marktleiter Harald Quellmelz kaufte gleich ein T-Shirt vom „Bergfest“. Vor einem Jahr hatten die Monotones in Hanau ihr 35-jähriges Bestehen gefeiert. Der Großhandelsmarkt in Weiskirchen ist älter: „Die Fegro“, wie der Laden immer noch im Volksmund heißt, feiert 40. Geburtstag. Monotones-Managerin Birgit Osterwold hatte Quellmelz bereits im Juli vergangenen Jahres auf ein Konzert zum Markt-Geburtstag angesprochen: „Da stand das Strandbadfestival noch nicht fest.“ Beide Seiten sind überzeugt, dass auch zwei Konzerte im Abstand von sechs Wochen ihr Publikum finden. Wer die Rodgauer Band bei ihrem zweiten Heimspiel erleben möchte, kann für 15 Euro eine Eintrittskarte im Selgros-Markt oder im Internet erwerben. Nur 2500 Karten sind zu haben, 100 will das Unternehmen an Ehrengäste verschenken. Der Marktleiter rechnet damit, dass viele seiner 50.000 registrierten Kunden ganz heiß auf ein Konzert der Rodgau Monotones sind. Die letzten 50 Karten werden erst am Tag des Konzerts verlost.

„Die Hitze geht bis Ende September, dann kommt gleich der erste Schneefall“, scherzte Raimund Salg bei der Autogrammstunde. Die Besucher müssen sich deswegen aber keine grauen Haare wachsen lassen. Für ein Freiluftkonzert im Frühherbst sind die Bedingungen ideal. Die Bühne wird am westlichen Rand des Grundstücks aufgebaut und zum Laden-Eingang ausgerichtet. Falls es regnet, können sich die Zuhörer auf den überdachten Parkplatz zurückziehen und haben dennoch gute Sicht und beste Beschallung. Keiner muss befürchten, dass die Geräuschkulisse der Autobahn ihn vom Musikgenuss abhält. Denn die Monotones stehen zu ihrem Motto „Ein Leben für Lärm“. Oder wie heißt es so schön in einem anderen Song? „Mein Ohrenarzt hat sich ein Haus gebaut – es ist zu laut.“

(eh)

Quelle: op-online.de

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