„Es war kein Unterricht möglich“

Stromausfall: Georg-Büchner-Schule schickt Schüler nach Hause

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Georg-Büchner-Schule schickt Schüler nach Hause

Ein Stromausfall hat gestern rund 1000 Kindern und Jugendlichen einen schulfreien Tag beschert. Die Georg-Büchner-Schule (GBS) musste ihre Schüler nach Hause schicken.

Jügesheim – „Es war kein Unterricht möglich“, berichtet der stellvertretende Schulleiter Volker Hildebrandt. Nach einem Blitzschlag in der Nacht hatte der Hauptschalter ausgelöst. Er ließ sich auch nicht mehr einschalten. Elektriker arbeiteten bis kurz vor 13 Uhr, um die Schule wieder ans Netz zu bekommen.

Das größte Problem war Dunkelheit. Wegen der Hitze der letzten Tage hatte der Hausmeister am Mittwochnachmittag alle Jalousien heruntergefahren. Ohne Strom ließen sie sich nicht wieder öffnen. Es war so dunkel, dass man nichts lesen konnte. Auf den Fluren funktionierte nur die Notbeleuchtung. Hildebrandt: „Sie hält drei Stunden, dann sind die Akkus leer.“

„Eine Trompete geht zum Glück auch ohne Strom“

Nach Absprache mit dem Staatlichen Schulamt schickte die GBS die meisten Schüler nach Hause. Inklusionsschüler wurden betreut. Jüngere Schüler konnten sich im Spieleraum oder in der Bücherei aufhalten, wenn sie sonst daheim vor verschlossener Tür gestanden wären. Die Brasskids probten für ihren Schnupperabend am gleichen Tag. „Eine Trompete geht zum Glück auch ohne Strom“, so Hildebrandt.

Ohne Computer und Telefon Verwaltung lahmgelegt

Ohne Computer und Telefon war die Verwaltung lahmgelegt – und das ausgerechnet in einer Phase, in der die Zeugnisnoten in die Schülerdatei eingetragen werden müssen. Die Frist dafür läuft heute ab. Die Carl-Orff-Schule war ebenfalls vom Stromausfall betroffen – und damit auch die Schülermensa. Das Küchenteam improvisierte mit Speisewärmern (Rechauds). Für Milchreis reichte diese Ausrüstung allemal.  

eh

Quelle: op-online.de

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