Styroporbehälter geraten in Brand

Dunkler Rauch über der Gärtnerei

Rodgau-Dudenhofen (bp) - Auf einem Lagerplatz hinter den Gewächshäusern der Gärtnerei Fischer sind Styroporbehälter in Brand geraten. Mitarbeiter reagierten schnell und machten sich an die Löscharbeiten, noch bevor die Feuerwehr eintraf.

Der Qualm war bis nach Babenhausen, Seligenstadt und Obertshausen zu sehen.

Auf einem Lagerplatz neben den Gewächshäusern waren Styropor- und Kunststoffteile in Brand geraten, darunter auch alte Tische. Mit Wasserschläuchen und einem Bagger verhinderten Mitarbeiter der Gärtnerei, dass sich das Feuer ausbreitete. Vize-Stadtbrandinspektor Michael Gröschl schätzt die betroffene Fläche auf 150 bis 200 Quadratmeter.

Bilder vom Brandort

Feuer hinter Gärtnerei

„Es sah schlimmer aus als es war“, gab einer der beiden Inhaber des Betriebs erleichtert zu Protokoll. Während im hinteren Bereich des Betriebsgeländes die Löscharbeiten liefen, verließen vorne die Kunden die Gewächshäuser: zügig, aber ohne Panik.

Als die Feuerwehr eintraf, hatten die Mitarbeiter den Brand teilweise unter Kontrolle gebracht. Etwa 25 Einsatzkräfte löschten die Flammen vollends. Von den sechs großen Einsatzfahrzeugen, die angerückt waren, wurden nur drei benötigt. Schließlich baute der Gartenbaubetrieb eine Beregnungsanlage auf, um die Brandstelle unter Wasser zu setzen und ein Wiederaufflammen zu verhindern.

Die Brandursache war zunächst unbekannt. Die Polizei ermittelt. Beobachter vermuteten vor Ort, das Material habe sich durch die starke Sonnenstrahlung entzündet.

Die Sommerhitze setzte einem Feuerwehrmann so zu, dass er sein Atemschutzgerät ablegen und sich in den Schatten zurückziehen musste. Der Rettungsdienst der Johanniter versorgte ihn.

Kaum waren die Flammen gelöscht, wurde gegen 15.15 Uhr ein Waldbrand bei Weiskirchen gemeldet. Fehlalarm: Ein Autofahrer hatte offenbar die Dudenhöfer Rauchwolke hinter den Bäumen gesehen und sich in der Entfernung verschätzt.

Quelle: op-online.de

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