Suche nach Wasserburg beginnt

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Vanessa Schreiber beobachtete von Papas Schultern, wie das Grabungsgelände eingemessen wurde.

Hainhausen (lö) - Modernste Technik hilft dem Geschichts- und Kulturverein Hainhausen (GKH) bei der Suche nach altem Gemäuer.

Kai Schreiber maß am Samstag mit einem GPS-Gerät, das sowohl die Daten amerikanischer als auch russischer Satelliten verarbeitet, ein Dreieck ein, in dem Heimatforscher die Anfang des 13. Jahrhunderts aufgegebene Wasserburg von Haginhusen vermuten. Ab 6. August, so der aktuelle Zeitplan, wird östlich der Rodau gegraben.

GKH-Vorsitzender Roland Schlitt hofft, auf die Fundamente des Burgturms zu stoßen. Geomagnetische Untersuchungen haben in etwa einem Meter Tiefe „Störkörper“, höchst wahrscheinlich Steine, nachgewiesen. Eine dieser Unregelmäßigkeiten könnte ein neun Meter langer künstlich aufgeschütteter Damm sein, die andere die Grundmauer des Turms.

Der war aber gar nicht rund, wie viele Hainhäuser aufgrund eines Kringels auf einer alten Karte annehmen. Denn runde Türme wurden hier in der Gegend erst gebaut, als die Herren von Haginhusen längst in Eppstein residierten.

Quelle: op-online.de

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