Tafeln erinnern an alte Zeiten

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Das erste Schild der „Rodgauer Geschichtspfade“ montierte Frank-Peter Grünberg (links) vom Bauhof gestern am alten Lehrerhaus in Jügesheim. Die sechs Millimeter starken Schilder aus Resoplan gelten als besonders haltbar und lichtecht. Mit im Bild: Josef-Herbert Spahn vom Heimatverein Jügesheim und rechts Bürgermeister Jürgen Hoffmann.

Rodgau ‐ Wege durch die Vergangenheit wollen die „Rodgauer Geschichtspfade“ weisen, die am 24. September eingeweiht werden. An zunächst 39 Stellen im Stadtgebiet erinnern kleine Text- und Bildtafeln an die historische Bedeutung von Gebäuden und Plätzen. Von Ekkehard Wolf

Das erste Schild wurde gestern am alten Lehrerhaus Jügesheim festgeschraubt. Ein Faltplan mit allen Stationen ist kostenlos im Rathaus erhältlich. Der Plan enthält aktuelle Fotos, „damit man die Objekte besser erkennen kann“, wie Monika Treske von der städtischen Planungsabteilung erläutert.

Historische Ansichten befinden sich dann auf den Schildern vor Ort. Zwei Jahre Arbeit stecken in dem historischen Stadtrundgang. Ein Arbeitskreis mit Vertretern der Heimat- und Geschichtsvereine hatte zunächst mehr als 100 Objekte aufgelistet, die der Erwähnung wert wären.

Es war keine leichte Entscheidung, eine Auswahl zu treffen. Die Mitglieder des Arbeitskreises behalfen sich mit einem Kunstgriff, wie Monika Treske verrät: „An manchen Stellen sind auf einem Schild vier Objekte beschrieben.“

Besonders umfangreich sollen die Informationen zum ehemaligen Gefangenenlager Rollwald werden. Der Verein für multinationale Verständigung will dort mehrere Informationstafeln aufstellen.

Von den 10.000 Euro für die „Geschichtspfade“ sind bisher 4500 Euro ausgegeben. Das restliche Geld ist für eine Broschüre mit umfangreicheren Informationen bestimmt.

Quelle: op-online.de

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