„Tag des offenen Unternehmens“

König Kunde im Mittelpunkt

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Sogar Indianer bevölkerten die Rodgau-Passage.

Rodgau (ey) - Die Organisatoren des Tages des offenen Unternehmens waren mit der Veranstaltung insgesamt zufrieden, sehen aber für die kommenden Jahre noch Entwicklungspotenzial und Verbesserungsmöglichkeiten.

Unter dem Motto „Ganz Rodgau: offen, genussreich, bewegend“ präsentierten 66 Gewerbetreibende in allen Stadtteilen ihre Angebote. Bei der Eröffnung wies der Erste Stadtrat Michael Schüßler darauf hin, dass der Tag des offenen Unternehmens bereits die dritte Großveranstaltung des Gewerbes in diesem Jahr nach dem 25-Jahre- Jubiläum der Rodgau-Passage und der Autoschau auf dem Puiseauxplatz war. Solche Veranstaltungen förderten das Zusammenwachsen der Stadt Rodgau: „Wir sind auf dem richtigen Weg.“

Ein besonderer Dank Schüßlers ging an Gerhard Lederer, den Vorsitzenden des Gewerbevereins Rodgau GHD, und an den städtischen Wirtschaftsförderer Bernhard Schanze. Bei der zweiten Auflage des Tages des offenen Unternehmens war die städtische Wirtschaftsförderung erstmals mit im Boot.

Lederer freute sich darüber, dass sich die Zahl der teilnehmenden Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr erhöht hatte. „Es geht voran. Ich denke, da können wir weiter drauf aufbauen. Einmal im Jahr brauchen wir eine rodgauweite Veranstaltung, das ist ein Muss“. Der GHD-Chef ist sicher, dass sich die Veranstaltung weiter entwickeln wird. So habe auch das Weinfest in Nieder-Roden einige Jahre gebraucht, bis es zum Publikumsrenner wurde, nannte Lederer ein Beispiel. Wirtschaftsförderer Bernhard Schanze strich ebenfalls die Notwendigkeit einer rodgauweiten Veranstaltung heraus. In der Projektgruppe Stadtmarketing gelte es nun am Konzept zu feilen, um die Veranstaltung zukunftssicher zu machen.

Bilder vom Tag des offenen Unternehmens

Tag des offenen Unternehmens

Schanze hatte außerdem beobachtet, dass bei einigen Gewerbetreibenden noch die Erwartung vorhanden sei, dass „Stadt und Gewerbeverein die Kohlen aus dem Feuer holen müssen“. Vielmehr müssten die Gewerbetreibenden bei Veranstaltungen jedoch auch selbst schauen, wie sie sich mit besonderen Angeboten und Aktionen ins rechte Licht rücken.

Dieses Engagement legte etwa das Team der Druckerei Hess in Nieder-Roden an Tag, das gemeinsam mit Grafiker Lars Heberer und der Familienbildungsstätte Sonnenkäfer eingeladen hatte und ein kleines Fest feierte. Interessierte konnten sich die Druckmaschinen erklären lassen, ein Gewinnspiel gab es auch. „Wir haben alle unsere Kunden eingeladen und können uns über mangelnden Zuspruch definitiv nicht beklagen“, berichtete Geschäftsführer Florian Bambuch. Bambuch würde sich wünschen, dass bei künftigen Veranstaltungen noch mehr Betriebe in der Nachbarschaft mitmachen würden. „Damit wir auch einmal als gesamtes Gewerbegebiet wahrgenommen werden“, hofft Bambuch. Im Gewerbegebiet hatte neben der Druckerei Hess noch Interform Möbel am Gutenbergring geöffnet. Am Puiseauxplatz beteiligten sich immerhin zehn Unternehmen an der Veranstaltung. Auch dort beeinträchtigte aber das Wetter den Besuch.

Während in Dudenhofen zwei Unternehmen mitmachten, war die Landkarte der teilnehmenden Unternehmen, die die Organisatoren heraus gegeben haben, in Jügesheim mit 36 Teilnehmern am dichtesten besiedelt.

Quelle: op-online.de

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