Neue Spitze für die Tagesmütter

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Tagesmutter Linda Szukala und ihr Vierlingskinderwagen aus den USA sind in Rodgau ein markanter Anblick. Die Kinder, die sie auf unserem Archivfoto von 2008 chauffiert, drücken heute vielleicht schon die Schulbank. Linda Szukala ist bereits seit 32 Jahren Tagesmutter.

Rodgau (bp) - An der Spitze der städtischen Tageselternvermittlung hat es einen Personalwechsel gegeben. Fast 19 Jahre hatte Carola Hölting-Schmidt die Leitung inne.

Nun hieß es für sie Abschied nehmen und die lieb gewonnene Aufgabe an Nachfolgerin Jessica Grimm weiterzugeben. Sie hat bisher mit der Kleinkindgruppe in der Kita Rollwald gearbeitet. Ihr ist aber auch der Kontakt mit den Eltern eine Herzensangelegenheit.

Große Veränderungen stehen bei den neuen Aufgaben Grimm zufolge nicht an. Schließlich habe sie „ein gewachsenes und betreutes Aufgabengebiet“ übernommen. Hausbesuche und Kontaktpflege stehen im Vordergrund. Die neue Chefin wird aber auch im Büro der Tagespflege zu finden sein: Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und am Mittwoch von 15 bis 17 Uhr. Kontakt unter 06106/693-1167.

Jessica Grimm (rechts) übernimmt die Leitung der Tageselternvermittlung von Carola Hölting-Schmidt, die zum Einstieg in einen neuen Lebensabschnitt Wellness-Urlaub auf Rügen macht.

Ist die Tageselternvermittlung und Betreuung heute ein fester Bestandteil im städtischen Angebot, musste Carola Hölting-Schmidt vor fast 20 Jahren Aufbauarbeit leisten. Heute finden Eltern und Tagesmütter eine umfassende Beratung, persönliche Vermittlung und pädagogische Begleitung vor. Fragen rund um die Tagespflege werden kompetent beantwortet.
Carola Hölting-Schmidt war „Krisenmanagerin, Organisatorin und Zuspruchgeberin in einer Person“, lobte Stadtrat Michael Schüßler während einer Abschiedsfeier im Kreise der Tagesmütter in der Kita Alter Weg. Hölting-Schmidt überlasse der Stadt nun „ein bestelltes Feld“, auf dem man weiter aufbauen könne. Für rund 1 500 Kinder hat Carola Hölting-Schmidt eine liebevolle Betreuung gefunden und verstand sich dabei immer als Partnerin von Eltern, Kindern und Tagesfamilien und nie als Kontrollinstanz.

Quelle: op-online.de

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