Theaterkarten drei Euro teurer

+
Ein breit gefächertes Sortiment an Eintrittskarten ist bei Silke Ott in der Kulturabteilung der Stadt Rodgau erhältlich. In der Vordergasse 37 verkauft sie jetzt auch Karten für die Alte Oper und das Schauspiel Frankfurt.

Rodgau ‐ Ein elektronisches Ticketverkaufssystem macht Theaterkarten in Rodgau teurer. Besucher der städtischen Theater- und Kleinkunstvorstellungen müssen drei Euro mehr bezahlen, weil sich die Stadt an „Frankfurt Ticket Rhein-Main“ angeschlossen hat. Von Ekkehard Wolf

In der teuersten Kategorie beträgt der Aufschlag sogar 3,50 Euro. Der Eintrittspreis fürs Kindertheater verteuert sich von fünf auf 6,50 Euro, also um 30 Prozent. Karten für die Vorstellungen im Bürgerhaus Nieder-Roden kann man jetzt auch per Internet buchen. „Dieses bietet genau den flexiblen und komfortablen Service, den wir uns für unsere Veranstaltungen wünschen“, meint Bürgermeister Jürgen Hoffmann.

Die Änderungen im Überblick:

  • Im Rathaus und in der Kulturabteilung an der Vordergasse kann man jetzt auch Eintrittskarten für auswärtige Veranstaltungen kaufen. Bisher musste man dafür zu privaten Anbietern gehen.
  • Theaterabonnenten erhalten nicht mehr eine Abo-Karte, sondern Einzelkarten für fünf Vorstellungen. Damit ist es leichter, mal eine Karte an Bekannte zu verschenken.
  • Theaterkarten kann man auch per Internet (www. frankfurtticket.de) oder Telefon (z 069 1340400) bestellen. Der Postversand kostet fünf Euro extra, als versicherter Brief sogar neun Euro.
  • Auch an der Abendkasse im Bürgerhaus sind Karten für städtische und externe Veranstaltungen erhältlich.

Den Preis für diese zusätzlichen Vertriebswege müssen alle Theaterbesucher bezahlen.

Die Stadt hofft, dass künftig auch auswärtige Besucher den Weg nach Rodgau finden. Freie Sitzplätze gibt es genug. Die einzige Theater-Veranstaltungsreihe war in der Saison 2009/10 zu 87 Prozent ausgelastet, die Kleinkunstreihen nur zu 63 und 45 Prozent. Im Kindertheater lag die Auslastung bei 60 Prozent - vier von zehn Plätzen blieben leer.

Quelle: op-online.de

Kommentare