Tonne bloß nicht in die Sonne stellen

Rodgau - (bp) Auch wenn sich die Stadt mit ihren bisherigen Tipps zum Umgang mit der Biotonne („Den Müll in Zeitungspapier wickeln“) zuweilen Hohn und Spott eingefangen hat, weist sie in einer Pressemitteilung nochmals auf Möglichkeiten des fachgerechten Umgang mit dem sensiblen Dreck hin.

- Die Tonne bloß nicht in die Sonne stellen. „Fäulnis und Geruch, Madenbefall und Pilzsporen lassen sich dadurch stark reduzieren.“

- Der Boden der Biotonne sollte immer mit Papier ausgelegt sein. Ohne großen Aufwand könne so der Feuchtigkeitsgehalt reduziert werden „und es kommt zu weniger Geruchs- und geringerer Sporenbildung“. Ungezieferbefall werde deutlich verringert und die Tonne bleibe sauberer.

- Gegen Ungeziefer hilft Kalkmehl (Algenkalk oder gelöschter Kalk). Der Baustoffhandel oder Drogerien bieten das an.

- Bei gutem Wetter sollte der Deckel geöffnet werden, „denn trockener und belüfteter Biomüll wird kaum von Ungeziefer befallen“.

- Helfen kann auch ein so genanntes Biotonnen-Pulver. Bei diesem Pulver handelt es sich um ein natürliches Mineralpulver mit ätherischen Ölen, das kompostierfähig Geruchs- und feuchtigkeitsbindend wirkt.

- Bitte den Bioabfall nicht in kompostierbaren Plastiktüten sammeln. Diese können in der Verwertungsanlage nicht schnell genug zersetzt werden, man kann sie nicht mehr von gewöhnlichen Plastiktüten unterscheiden und sie begünstigen Fäulnisprozesse.

- Die Stadt empfiehlt, Papiertüten oder Küchenpapier zu verwenden. Im Handel sind große auf die Biotonne angepasste Papiersäcke erhältlich, die die Verschmutzung der Biotonne weitgehend verhindern - etwa im Toom-Center in Dudenhofen.

- Die Tonne regelmäßig mit Essigwasser oder dem Gartenschlauch reinigen.

Quelle: op-online.de

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