Was sich für die Rodgauer im neuen Jahr ändert

Turbo-Abitur ist auf dem Rückzug

Rodgau - Vor großen Steuer- und Gebührenerhöhungen seitens der Stadt Rodgau bleiben die Bürger in diesem Jahr verschont. Dennoch hält das neue Jahr einige Änderungen bereit.

Während von Strom bis Treibstoff vieles teurer wird, ist es beruhigend zu wissen, dass Grund-, Gewerbe- und Hundesteuer sowie Wasser-, Abwasser- und Müllgebühren in Rodgau stabil bleiben. Auch die Betreuung von Kleinkindern unter drei Jahren wird nicht teurer - für alle Kinder ab dem dritten Geburtstag ist der Kita-Platz ja sowieso kostenlos.

Noch offen ist, wie sich die Nutzungsgebühren für Bürgerhäuser, Sporthallen und Vereinsräume auf die Bürger auswirken. Die Veranstalter der „Narrisch Singstunn“ in Dudenhofen verkaufen ihre Eintrittskarten deshalb nun vier Euro teurer. Andere Vereine denken über höhere Mitgliedsbeiträge nach.

Im Neubaugebiet „Auf den Bruchgärten“ westlich von Jügesheim dürfte Mitte des Jahres der Bau der ersten Häuser beginnen. Die barrierefreien Sozialwohnungen an der Ludwigstraße sind dann schon längst bezogen.

Erstmals seit langer Zeit wird in Rodgau wieder eine Kirche gebaut. Die katholische Gemeinde St. Matthias beginnt mit dem Bau ihrer Rollwaldkirche - etwas später als ursprünglich geplant. Ein neues Pfarrhaus und Gemeindehaus mit ebenerdigem Saal plant die evangelische Kirchengemeinde Dudenhofen.

Am Familienzentrum Alter Weg in Jügesheim steht der Baubeginn bevor. Die Stadt schafft dort Platz für drei Gruppen Kleinkinder unter drei Jahren sowie Räume für Beratungsangebote.

Gespannt warten die Bürger in Nieder-Roden auf das Ärztehaus „Medicum“ zwischen S-Bahn-Station und Puiseauxplatz. Zunächst muss ein Parkhaus errichtet werden, doch die Arbeiten daran sind vor mehreren Monaten ins Stocken geraten.

In Sachen Schulbildung ist das schnelle G 8-Gymnasium in Rodgau endgültig ein Auslaufmodell. Auch die Geschwister-Scholl-Schule bietet ab Sommer wieder einen G9-Gymnasialzweig an.

Die Stadtbücherei Jügesheim zieht voraussichtlich im Frühling in die Ludwigstraße 58-60 um. Die Stadtbücherei Nieder-Roden vergrößert ihre Fläche. Möglicherweise wird ein öffentlicher Bücherschrank am Strandbad aufgestellt - falls es der Stadt gelingt, eine ausrangierte Telefonzelle zu erwerben.

Ein Kulturereignis des Jahres dürfte die Aufführung von Carl Orffs „Carmina Burana“ am 25. und 26. Mai durch die Sängervereinigung Sängerkranz Polyhymnia Nieder-Roden werden. Die Theatergruppe „Theater total“ spielt Shakespeares „Verlorene Liebesmüh’“ am 22., 23. und 24. März in der Gärtnerei Fischer.

eh

Quelle: op-online.de

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