Übung an der Rodgau-Passage

Rettung aus einem verqualmten Schacht

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Die Rettung aus einem verqualmten Schacht stand auf dem Programm der Feuerwehr.

Jügesheim - Ihre zweite Abschlussübung hielt die Feuerwehr Rodgau Mitte in der Ludwigstraße bei der Agentur für Arbeit ab. Rund 30 Einsatzkräfte waren bei dem gestellten Szenario auf dem Parkdeck der Rodgau-Passage im Einsatz.

Sie sahen sich mit Dunkelheit, dichtem Rauch, Feuer und verletzten Personen konfrontiert. Bei der Brandangriffsübung mussten sich die Retter der Feuerwehr bei schlechter Sicht den Weg durch die mehrere Etagen umfassende Tiefgarage bahnen. Besonders realitätsnah war die Übung deshalb, weil die Feuerwehrleute nicht nur unter Atemschutz, sondern auch mit den schweren wassergefüllten Schläuchen umgehen mussten. Der tatsächliche Einsatz von Wasser ist nicht bei allen Übungen in Objekten möglich, erklärte Joachim Nöth, der die Übung der örtlichen Brandschützer organisiert hatte.

Unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Andreas Winter wurden bei dem Übungseinsatz nicht nur lebensechte Puppen und Darsteller aus der Tiefgarage und einem zehn Meter tiefen Schacht in der Rodgau-Passage gerettet, sondern auch zwei Mitarbeiter aus ihrem Büro im ersten Stockwerk der Arbeitsagentur. Von den Flammen überrascht und eingeschlossen blieb nur noch die Flucht durchs Fenster über die Steckleiter der Feuerwehr. Nachdem das komplette Gebäude einmal durchgelüftet worden war, konnten die Einsatzkräfte wieder zusammenpacken und die wirklichkeitsnahe Übung im Ortskern besprechen.

Tag der Feuerwehr in Rodgau

Tag der Feuerwehr in Rodgau

pep

Quelle: op-online.de

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