Senioren werden befragt

Fragen an die Generation 60+

Rodgau (bp) - Rund 12.000 Rodgauer Senioren erhalten demnächst mit der Post Fragebögen zur Lebens- und Betreuungsqualität. Die Stadt möchte mit dieser Aktion ausloten, wo noch Bedarf und Wünsche bestehen. Diese Erkenntnisse münden dann in einen Handlungsplan.

„Ist Einsamkeit für Sie ein Thema? Haben Sie Kontakt zu jungen Menschen? Wie zufrieden sind Sie mit der Hausarztversorgung?“ Diese und andere Fragen sollen klären, wo der Schuh drückt. Anfang November erhalten alle Rodgauer, die am 1. Dezember 2012 das 60. Lebensjahr vollendet haben, per Post den speziell in und für Rodgau entwickelten Fragebogen. Dieser kommt teils zusammen mit der Einladung zur städtischen Seniorenweihnachtsfeier.

Die Befragung ist anonym und natürlich streng vertraulich. Die Ergebnisse werden ausschließlich für die Bedarfsanalyse der Stadt verwendet.

Die Teilnahme und Rückgabe der Fragebögen ist freiwillig. In den einzelnen Stadtteilen werden für die Rückgabe, die vom 1. November bis 17. Dezember möglich ist, Behälter aufgestellt: im Rathaus, in den Büchereien und in der Sparkasse in Weiskirchen. Einzelheiten hierzu finden sich im Fragebogen. Zur Teilnahme können ausschließlich die Fragebögen aus dem Postversand, also keine Kopien, verwendet werden.

Hoffnung auf zahlreiche Rückmeldungen

Die Stadt Rodgau bedankt sich schon jetzt herzlich für die Unterstützung und die Teilnahme und hofft auf zahlreiche Rückmeldungen. Gestern stellten Erster Stadtrat Michael Schüßler, die städtische Seniorenberaterin Kerstin Heres, die Fachbereichsleiterin soziale Dienste, Clarissa Jäger, und Dr. Volker Beck, Professor im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und soziale Arbeit an der Hochschule Darmstadt, das Gemeinschaftsprojekt vor. Bis Ende des Jahres sollen erste Ergebnisse vorliegen. Bis Ende März 2013 wird die Auswertung fertig sein und weitere Schritte aufzeigen.

Dr. Beck ist auf diesem Gebiet kein Unbekannter. In Rödermark unterstützen seine Studenten Beteiligungsprojekte für Senioren. In Darmstadt und Hanau haben seine Studiosi und er Bewegungsparcours gestaltet. Das soll den Dialog zwischen den Generationen fördern.

Stadtrat Schüßler sagte, die Befragung diene auch dazu herauszufinden, „in welchem Umfang Seniorenberatung in Rodgau notwendig ist“. Überdies erhoffe man sich Rückschlüsse auf erforderliche Stadtentwicklungsmaßnahmen.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Birgit H./pixelio.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare