Jügesheim

Umzug  mit Hilfe aus Rodgau

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Jügesheimer Harald Wolf (52), Bürgermeister von Berlin, hat den Ortswechsel des Suhrkamp-Verlags eingefädelt.

Wenn man so will, hat Jügesheim entscheidenden Anteil am Umzug des renommierten Suhrkamp-Verlags von Frankfurt nach Berlin.

Jügesheim (bp) - Denn der Jügesheimer Harald Wolf (52), Bürgermeister von Berlin, hat den Ortswechsel eingefädelt. An den Verhandlungen mit Verlegerin Ulla Berkewicz hatte das Mitglied der Linkspartei maßgeblichen Anteil. Jügesheim ist in Berliner Polit-Kreisen übrigens generell gut vertreten. „Nach den Berlinern stellen die Giesemer im Landesparlament die größte Regionalvertretung“, sagt Wolfs Cousine Elke Breitenbach. Für die Linksfraktion ist die Rodgauerin im Berliner Abgeordnetenhaus Arbeitsmarktpolitische Sprecherin. Und Udo Wolf, Harald Wolfs Bruder, hat dort den Posten des Integrationspolitischen Sprechers.

Der Onkel von Harald Wolf, Norbert Breitenbach, lebt noch heute in Jügesheim. Und sein Vater Paul leitete früher das TGS-Blasorchester.

Harald Wolfs Suhrkamp-Deal mit Ulla Berkewicz glückte nicht von ungefähr. So ordnete die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung in einem Artikel beide dem „westdeutschen linken Milieu“ zu. Köstlich treffend war denn auch die Schlagzeile der großen Zeitung: „Lady Lenin und der Wolf“.

Derzeit müssen die Gespräche mit „Lady Lenin“ aber wohl ruhen. Denn Senator Wolf ist krank: Windpocken!

Quelle: op-online.de

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