Johanniter zeigen, wie Retten geht

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Andreas Zell und Fabian Heger hatten nach dem freien Fall eines Stuntman vom Johanniterdach alle Hände voll zu tun.

Nieder-Roden ‐ Immer diese Unfall-Gaffer. „Awwer heut dürfe mer“, stellte eine Besucherin der Leistungsschau der Johanniter-Unfallhilfe treffend fest. Schließlich waren beim Tag der offenen Tür Zuschauer ausdrücklich erwünscht. Von Bernhard Pelka

Und denen wurde viel geboten. Die Veranstaltung wirbelte im wahrsten Wortsinn viel Staub auf. Zum Beispiel bei der spektakulären Landung des Rettungshubschraubers Christoph Hessen auf einer Wiese neben dem Johannitergebäude an der Borsigstraße.

Mehr Bilder vom Tag der offenen Tür:

Tag der offenen Tür bei Johannitern

Aber auch die Unfallbeispiele, mit denen Stuntmen aus Dreieich („Incognito Stunts“) für Aufsehen und jede Menge Arbeit bei den Rettungshelfern sorgten, machten ihrem Namen alle Ehre. Etwa der freie Fall eines Stuntman vom Johanniter-Dach. Der Sturz in einen Stapel Kartons und die spätere Erstversorgung durch Fabian Heger und Andreas Zell liefen unter dem Arbeitstitel: „Berufsunfall eines Dachdeckers.“ Die viel beklatschte und von Dirk Stadtfeld moderierte Vorführung war sehr wirklichkeitsnah - Gaffer am Unfallort und lästige Pressefotografen inklusive.

Quelle: op-online.de

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