Die Union stellt sich auf

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Die 45 CDU-Kandidaten für die Kommunalwahl im März 2011 erhielten meist 100 Prozent Zustimmung. In der Mitte: Kreisvorsitzender Frank Lortz.

Rodgau ‐ Der CDU- Parteichef Dr. Bernhard Knaf und der Fraktionsvorsitzende Clemens Jäger waren nach der Mitgliederversammlung am Montagabend hoch erfreut. Von Bernhard Pelka

Alle 45 vom Wahlvorbereitungsausschuss vorgeschlagenen Kandidaten zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung am 27. März 2011 wurden mit Ergebnissen von meist 100 Prozent Zustimmung bestätigt.

„Das war nicht immer so. Nicht zuletzt damit zeigt sich, dass die Partei wieder einig ist und die Gräben, die in der Vergangenheit aufgerissen wurden, zugeschüttet sind“, freute sich Knaf. Dies sei eine wichtige Voraussetzung für ein gutes Ergebnis bei der Kommunalwahl. Die Menschen wollten keine Streithansel, „sie wollen verantwortungsvolle Politiker, die sich für die Belange der Stadt einsetzen. Wenn die Partei weiter so zusammensteht, dann ist mir um unser Ziel, wieder stärkste Kraft im Parlament zu werden, nicht bange“, sagte der Parteichef.

Zuvor hatte der Kreisvorsitzende Frank Lortz schonungslos die Schwächen der Union aufgelistet und den 74 anwesenden Mitgliedern zugleich Mut gemacht. Lortz sprach von „schlimmen Baustellen aus eigener Verantwortung, Dummheit und Überheblichkeit“ (siehe Bericht auf unserer Seite Frankfurt / Hessen / Rhein-Main).

Lesen Sie hierzu auch den Kommentar von Bernhard Pelka „Keine Alternative

Selbstkritisch, aber voller Zuversicht, beurteilte auch der Fraktionsvorsitzende Clemens Jäger den Zustand seiner Partei. „Wir haben in den letzten Jahren als CDU und als CDU-Fraktion zweifelsohne Federn gelassen. Die Vorgänge waren von Übel und schmerzlich, sie haben unsere politische Arbeit nicht nur behindert, sondern Partei und Fraktion lange Zeit gelähmt“, bedauerte Jäger. Inzwischen seien Partei und Fraktion aber wieder eine Einheit von Weiskirchen bis Nieder-Roden. Große Hoffnung setze die Union auf ihre ausgewogene Kandidatenliste. Jäger: „Wir haben die beste Mannschaft!“

Deutliche Worte fand er für die Kooperation. Diese Mehrheit aus SPD, Grünen, FDP und FWG sei vor zwei Jahren vollmundig angetreten mit dem Ziel einer neuen Politik - und sei „kläglich gescheitert“. Um trotzdem die Macht zu erhalten, sei manchen in dieser Kooperation jedes Mittel recht. So seien „die Angriffe und das Mobbing gegen die Erste Stadträtin Hildegard Ripper (CDU) inhaltlich nicht gerechtfertigt“. Sie sollten lediglich davon ablenken, dass die Kooperation als Mehrheit natürlich Verantwortung trage für das negative Ergebnis bei der Abfallwirtschaft.

Die CDU stehe für:

  • Verkleinerung der Stadtverordnetenversammlung und der Ortsbeiräte.
  • Reduzierung der Aufwandsentschädigungen bei defizitären Haushalten, Abschaffung der zweiten hauptamtlichen Stadtratsstelle.

Kandidaten

1. Margit Müller-Ollech

2. Clemens Jäger

3. Marianne Bruder

4. Anette Schweikart-Paul

5. Heiko Lautenschläger

6. Renate Seib

7. Lars Neumann

8. Michael Wanner

9. Stefan Trageser

10. Bernd Ripper

11. Katja Hausner

12. Rudolf Weidenauer

13. Ingrid Kratz

14.  Elke Tomala-Brümmer

15. Helmut Trageser

16. Constantin von Kalckstein

17. Herbert Massoth

18. Erika Hamacher

19. Martina Pietschmann

20. Rita Beuchert

21. Karl-Heinz Mahr

Quelle: op-online.de

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