Unkraut in Zufahrt

Gehweg wuchert zu

+
Unkraut in der Zufahrt, Unkraut auf dem Gehweg. Heinz Erb reklamiert, das städtische Grundstück müsse besser gepflegt werden. Etwa so, wie die Stadt dies von ihren Bürgern verlangt.

Dudenhofen - Wildwuchs auf einem städtischen Grundstück: Das Nachbargrundstück von Heinz Erb in der Goethestraße verwahrlost. Die Adresse des Geländes ist zwar die Friedberger Straße 30. Das Grundstück erstreckt sich aber hinüber bis in die Goethestraße.

Dort sprießt das Unkraut üppig. Es wächst inzwischen aus der mit Kies befestigten Einfahrt heraus auf den Gehweg. Heinz Erb stört sich an dem Anblick. Mehrfach hat er im Rathaus telefonisch reklamiert, die Stadt solle doch auf ihrem Grund und Boden so gründlich reinigen, wie sie dies auch von ihren Bürgern verlangt. Ohne Erfolg. „Hier wird keine Gasse gekehrt und nix“, fühlt sich der Senior regelrecht veräppelt. Vor zwei Jahren sei mal „einer gekommen, der hat das ganze Unkraut abgeflämmt“. Seither sei aber so gut wie nichts geschehen zur Pflege der paar Quadratmeter.

Das sei ungerecht gegenüber den Bürgern, die laut Stadt ihre Straße immer kehren und Hecken und Bäume sorgsam zurückschneiden sollen.

Heinz Erb hat einen weiteren Grund, weshalb ihn der Zustand der Fläche stört. „Die Stadt zäunt die Zufahrt nicht ein. Jetzt ist das hier das reinste Hundeklo. Das stinkt manchmal zum Himmel.“

Mit den Empfehlungen zum Thema Baum- und Heckenschnitt ist das offenbar so eine Sache. Dabei kommt es auf den richtigen Zeitpunkt an. Etwa ist die Brut- und Setzzeit zu beachten.

Die Stadt teilt dazu auf Anfrage mit, das Grundstück liege brach und werde lediglich genutzt, um dort ausrangierte Gerätschaften/Fahrzeuge der Feuerwehr unterzustellen. In unregelmäßigen Zeitabständen werde das Unkraut beseitigt. Spätestens nächste Woche werde wieder gezupft. Das Hundedreckproblem liege am Verhalten der Hundebesitzer.

Bilder: Sommersonntag in Nieder-Roden

Die Stadt weist in einer alljährlich veröffentlichten Pressemitteilung darauf hin, dass im Herbst die Bäume, Hecken und Büsche zurückgeschnitten werden müssen, um den Verkehrsraum über Fahrbahnen sowie Geh- und Radwegen frei zu halten. Auch pocht die Stadt regelmäßig auf Einhaltung der   Straßenreinigungssatzung. Danach haben Eigentümer und Besitzer der durch öffentliche Straßen erschlossenen Grundstücke die Pflicht, vom Grundstück aus – in der Breite, in der es zu einer oder mehreren Straßen hin liegt – bis zur Mitte der Straße einmal wöchentlich zu fegen. (bp)

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.