Pferdefreunde zeigen ihren Alltag

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Wo kriegt ein Pferd seine Hufeisen her? Beim Tag der Offenen Tür der Urberacher Pferdefreunde auf dem Birkenhof konnten die Besucher stundenlang dem Hufschmied über die Schulter schauen.

Urberach - (chz) Wo kriegt ein Pferd seine Hufeisen her? Beim Tag der Offenen Tür der Urberacher Pferdefreunde auf dem Birkenhof konnten die Besucher stundenlang dem Hufschmied über die Schulter schauen und erlebten, dass ein Pferd kaum zuckt, wenn es beschlagen wird.

Mit tausendfach ausgeführten Handgriffen kümmerten sich der Urberacher Hufschmied Martin Milosic - „einer der besten hier im südhessischen Raum“, wie ihm erfahrene Pferdehalter bestätigten - und sein Helfer Klaus Gehrig um die Füße der Pferde. Im Umkreis von 60 Kilometern fährt er Reiterhöfe ab, vom Hufeisen-Rohlingen bis zum Schmiedehammer hat Milosic alles in seinem Werkstattauto.

Etwa alle ein bis zwei Monate, je nach Einsatz, brauchen Pferde einen neuen Hufbeschlag. Meist direkt beim Kunden passt der Hufschmied einem Pferd die Eisen an - natürlich äußerst präzise, denn Ungenauigkeiten würden dem Tier Schmerzen bereiten. Auf dem Birkenhof zeigte Milosic auch, wie die Hufe an den Kanten in einen genauen Winkel geraspelt werden müssen.

Sehenswert war aber auch der Alltag: Stallausmisten, Pferdepflege, Reitstunden und Hindernisaufbauen. Sylvia und Carlo Geis kümmerten sich mit den Vereinsmitgliedern wieder um rustikale Verpflegung und um alle Informationen, die von den Besuchern gewünscht wurden. Vor allem an Kinder und Jugendliche wendete sich der Verein der Urberacher Pferdefreunde mit seinem Tag der Offenen Tür. Sie sollten die Möglichkeit haben, Pferde und alles, was mit deren Umfeld zusammenhängt, hautnah erleben zu können.

Quelle: op-online.de

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