Vater-Kind-Grillen

Erkenntnisgewinn am Grill

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Gerührt, geschnippelt und mariniert haben Väter und Söhne gemeinsam. Doch dort, wo es heiß herging, ließen die großen Griller den Nachwuchs lieber nicht ran. 

Dudenhofen - Ein ebenso lehrreicher wie leckerer Nachmittag war das Vater-Kind-Grillen im evangelischen Pfarrgarten. Und weil Männer bekanntlich gerne zeigen, was sie können, luden sie Frauen und Mütter zum Essen ein.

Schwer bepackt kamen bei strahlenden Sonnenschein elf Väter mit ihren Sprösslingen ans Gemeindehaus, wo sie von Ernährungsberaterin Cornelia Willmutz in Empfang genommen wurden. Doch bevor das Grillgut auf den Rost konnte, war einige Vorbereitung notwendig, und zwar nicht nur die Entscheidung, ob auf Holzkohle oder Gas gegrillt wird. Auf dem Speiseplan standen selbst gebackenes Brot, frisch zubereitete Marinaden, Obstspieße und vieles mehr. Und weil möglichst wenig aus der Tüte oder Dose kommen sollte, hatten Väter und Kinder viel zu tun.

An einem Tisch rührte eine Gruppe den Teig für das Brot an. Während die Kinder fleißig kneteten, überlegten die Erwachsenen noch, wie man ohne Waage eine bestimmte Menge Mehl aus der Tüte bekommt. Nebenan sorgte Ernährungsberaterin Willmutz für viel Staunen. Denn um mit den Zutaten umgehen zu können, muss man sie zuerst kennen. Und erkennen. Gerade das war bei den frischen Kräutern und Gewürzen gar nicht so einfach, denn in ihrem Naturzustand sind sie meistens grün. Erst durch den Geruch erkannten einige, um was es sich handelte.

Bilder vom Vater-Kind-Grillen

Vater-Kind-Grillen

Trotz der aufwändigen Schnippelei fanden sowohl die Väter als auch ihre Kinder großen Gefallen am Grillnachmittag. Einige freuten sich einfach nur, etwas mit ihrem Papa zu unternehmen, andere waren vom Rühren, Schneiden und Zerkleinern fasziniert. Den Väter gefiel die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten am Grill zu stehen oder ihren Kindern neue Schältechniken beim Obst zu zeigen. Denn eine Ananas zu schälen, das kann nicht jeder.

Auf dem Rost landete an diesem Tag „alles was man grillen kann“, sogar Nudeln und Gemüse. „Das ist wunderbar geworden“, freute sich Cornelia Willmutz, als die ersten Kinder mit ihren Tellern am leckeren Büfett entlang gingen. Diese tolle Stimmung lobten auch alle Teilnehmer, die auf eine Wiederholung hoffen.

Schließlich waren auch die Mütter zufrieden mit dem, was ihre Männer gezaubert hatten und scherzten: „Können wir das öfter machen, dass die Männer außer Haus sind und dazu auch noch Essen machen?“

pep

Quelle: op-online.de

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