„Mein Nieder-Roden“ und die Grünen-Spitze Winno Sahm können nicht mehr miteinander

Verein soll sich entschuldigen

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Nieder-Roden - Die Misstöne zwischen dem Verein „Mein Nieder-Roden“ und Teilen der Rathausmehrheit aus SPD, Grünen, FDP und FWG gewinnen an Schärfe. Der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Winno Sahm, verlangt von dem Verein jetzt eine „förmliche Entschuldigung“.

Hintergrund: „Mein Nieder-Roden“ hatte in einer Pressemitteilung kritisiert, weder die Grünen, noch die SPD hätten auf eine Gesprächseinladung des Vereins reagiert. Sahm wehrt sich und sagt konsterniert: „Das ist objektiv falsch. An mich ging weder privat, noch an die Rathausadresse, noch per E-Mail eine Einladung. Natürlich hätten wir geantwortet.“ Vereinssprecher Günter Blum bleibt trotzdem bei seiner Version. Die Einladung sei in dem Kontaktformular auf der Internetseite der Rodgauer Grünen vor etwa 14 Tagen ausgesprochen worden. „Herr Sahm braucht sich nicht zu ärgern. Er kann vieles verlangen.“ Auch bei den anderen Fraktionen habe dieses Prozedere geklappt. Ralf Kuhnert habe sich für die SPD inzwischen gemeldet – wie auch CDU und ZmB.

Der Verein hatte die im Stadtparlament vertretenen Fraktionen zu einem Gespräch animiert. Thema sein sollte das „Gefühl der Nieder-Röder Bürger, von der Stadtverwaltung stiefmütterlich behandelt zu werden“. Jüngstes Beispiel hierfür sei die Ablehnung, den Pappelweg zwischen Rollwald und Nieder-Roden zum Spazier- und Fahrradweg auszubauen. Die Kooperation hatte das in der Stadtverordnetenversammlung abgelehnt, nachdem die CDU Sicherheitsbedenken und Nachbesserungen verlangt hatte. Ein weiteres Thema sei „die ungeklärte Situation“ zur Bebauung des Entwicklungsgebiets N 39.

Drachenfest am Badesee in Nieder-Roden

Drachenfest am Badesee in Nieder-Roden

(bp)

Quelle: op-online.de

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