Forstamt verspricht jetzt Ersatz durch neue Sitzgelegenheiten

Vergammelte Bänke

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Als Bank fast nicht mehr zu erkennen: Reinhold Koser (hier nahe der Schutzhütte am Babenhäuser Weg, verlängerte Römerstraße, vorbei am Don-Bosco-Heim) bedauert sehr, dass manche Sitzgelegenheiten im Wald vergammeln.

Nieder-Roden - (pul) Wöchentlich radelt Reinhold Koser (78) aus der Friedhofstraße auf den Waldwegen Nieder-Rodens, für die er nur Lob übrig hat. „Die Waldwege sind in einem sehr guten Zustand.“ Was der Nieder-Röder aber sehr bedauert, sind verrottende Holzbänke im Wald.

Vor gut zwei Jahren hat er Förster Peter Bangert erstmals darauf angesprochen - geändert hat sich die Situation bisher kaum.

Sichere Bänke zum Ausruhen und um die Seele baumeln zu lassen, das wünscht sich Reinhold Koser für sich und für andere Ruheständler. Nicht überall ist dies möglich, denn so manche Sitzgruppe hat der Zahn der Zeit dahin gerafft. Am Oberröder-Jügesheimer Weg auf Höhe des Katharinenhofs ist eine Renovierung der Sitzgruppe notwendig, und in der Schutzhütte an der Grundseeschneise liegt eine umgestürzte Holzbank auf dem Boden.

Das Paradebeispiel im negativen Sinne findet sich an der Schutzhütte im Kreuzungsbereich Babenhäuser- und Hergershäuser Weg. Tisch und Bänke modern vor sich hin und sind nur als Heimat für einen Baum zu gebrauchen, der daran entlang wächst. Allerdings stehen dort weitere, brauchbare Sitzgelegenheiten und eine Schutzhütte zur Verfügung. Schade ist es um die Sitzgruppe aber trotzdem.

Bei seinem letzten Gespräch mit Förster Bangert im März hatte Reinhold Koser nicht das Gefühl, dass die Renovierung auf den Weg gebracht sei. Inzwischen wird der Forstamtsmann konkreter, schließlich galt es zunächst Gelder im städtischen Haushalt bereitzustellen. Sobald es zeitlich möglich ist, werden neue Bänke in Einfachbauweise aufgestellt, versichert Peter Bangert.

Perfektionismus in der Natur verlangt Reinhold Koser gar nicht: „Es sollen funktionierende Ruhepunkte sein, die müssen nicht perfekt oder über Gebühr sauber sein“, so der Nieder-Röder. „Es wäre halt schade, wenn ein so schöner Platz verkommen würde.“

Quelle: op-online.de

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