Rodgau

Kostenlose Kinderbetreuung 

Mit ihrem Schritt in Richtung auf eine kostenlose Kinderbetreuung wollen die Kooperationspartner Familien entlasten und die soziale und kulturelle Bildung fördern.

Rodgau (eh) - Die Stadtverordnetenfraktionen von SPD, Bündnis 90/Grünen, FDP und Freien Wählernwollen ab dem Sommer ein weiteres Kindergartenjahr von Elternbeiträgen freistellen. Dies kündigten sie gestern nach ihrer Haushaltsklausurtagung vom Wochenende an. Bereits jetzt ist das letzte Kindergartenjahr vor der Einschulung für Eltern kostenlos.

Mit ihrem Schritt in Richtung auf eine kostenlose Kinderbetreuung wollen die Kooperationspartner Familien entlasten und die soziale und kulturelle Bildung fördern. Grundsätzlich sei es notwendig, die knappen finanziellen Ressourcen auf wenige Kernprojekte zu konzentrieren. An vorderster Stelle stehe der Neubau des Feuerwehrhauses für Jügesheim und Hainhausen.

Aber auch die Freiwillige Feuerwehr Nieder-Roden kann sich Hoffnungen auf ihren dringend benötigten Neubau machen. Stadtrat Michael Schüßler (FDP) hofft für dieses Projekt auf Mittel aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung, wie er gestern vor der Presse sagte. Für den beschlossenen Standort am Festplatz gebe es zwar noch kein Planungsrecht, aber eine rasche Realisierung sei sicher im Interesse der übergeordneten Behörden. Darüber hinaus will der neue Hochbaudezernent den gesamten Immobilienbestand der Stadt im Hinblick auf eine effiziente Energienutzung untersuchen lassen: „Die Stadt ist da ebenso gefordert wie jeder private Eigentümer.“

Im Konjunkturpaket II sieht auch die SPD-Stadtverordnetenfraktion eine Chance für die Stadt Rodgau. Der Magistrat, allen voran der Bürgermeister, solle umgehend einen Maßnahmekatalog sowohl für die städtischen Kindergärten als auch für Infrastrukturmaßnahmen vorlegen, fordern die Sozialdemokraten in einer Pressemitteilung. Anträge auf Gelder aus dem Konjunkturpaket müssten zügig gestellt werden. Bereits ausgearbeitete Planungen seien auf ihre Zuschusstauglichkeit zu prüfen und dem Stadtparlament im Februar zum Beschluss vorzulegen, fordert die SPD-Fraktion: „Wir gehen davon aus, dass eine ganze Reihe der geplanten Straßenbauprojekte die Anforderungen des Konjunkturpakets erfüllen, aber auch im Bereich Hochbau sind Sanierungen, auch energetische, wie im Konjunkturpaket beschrieben, vorstellbar.“

Bei der Haushaltsdebatte will die Vierer-Kooperation Mittel für ein Energiemanagement der städtischen Gebäude beantragen. Weitere Anliegen: Realisierung des „historischen Rundgangs“, ökologische Verbesserungen für die Rodau und Straßenbau.

Quelle: op-online.de

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