Vorfahrt für Fußgänger

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Schnipp-schnapp: Kurz und schmerzlos wurde die Kirchstraße offiziell freigegeben. In der ersten Reihe (von links): Stadtverordnetenvorsteherin Anette Schweikart-Paul, Erste Stadträtin Hildegard Ripper und Ortsvorsteher Karl-Heinz Kühnle (alle CDU).

Dudenhofen - (eh) Erste Stadträtin Hildegard Ripper hat die umgestaltete Kirchstraße am Dienstag für den Verkehr freigegeben. Die Straße ist schon seit zwei Wochen fertig und wird längst befahren.

Mit Dudenhöfer Improvisationstalent konnte die Stadträtin dennoch ein Band durchschneiden: Die Straße wurde einfach für kurze Zeit nochmals abgesperrt. Dann hieß es Beeilung mit der Schere - denn hinter dem versammelten Ortsbeirat wartete bereits ein Autofahrer auf die Durchfahrt.

Wir haben eine erweiterte Fußgängerzone rund um die Kirche erhalten“, sagte Tiefbaudezernentin Hildegard Ripper. Die Bauzeit von rund einem Jahr bezeichnete sie als „relativ zügig“. Der größte Teil der Baukosten von 900 000 Euro entfalle auf Abwasserrohre und Wasser-Hausanschlüsse. Die Straßenoberfläche mache nur einen geringen Teil der Kosten aus.

Lange Zeit war diese Straße kein schöner Anblick“, rief Ortsvorsteher Karl-Heinz Kühnle in Erinnerung. Jetzt sei dank Verkehrsberuhigung auch das Parken geordnet, nur Blumen fehlten noch.

Die Kritik an dem Straßenbelag aus gezacktem Industriepflaster kam bei der Eröffnung nicht zur Sprache. Hildegard Ripper wies jedoch auf einige Flächen mit Kopfsteinpflaster hin. Die Steine stammten aus der früheren Saalbaugasse: „Ein gut zwischengelagertes Schätzchen.“

Quelle: op-online.de

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