Vorschau auf das neue Jahr in Rodgau

Baustellen und zwei Jubiläen

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Alle städtischen Steuern und Gebühren bleiben zunächst stabil. Durch das Entschuldungskonzept „Hessenkasse“ könnte es allerdings etwa zur Jahresmitte in Rodgau zu Erhöhungen kommen.

Rodgau -  Was kommt in den nächsten 365 Tagen auf die Einwohner Rodgaus zu? Ein kleiner Überblick. Von Ekkehard Wolf

Steuern und Gebühren

Alle städtischen Steuern und Gebühren bleiben zunächst stabil. Ob das weiterhin so bleibt, ist allerdings ungewiss: Durch das Entschuldungskonzept „Hessenkasse“ könnte es etwa zur Jahresmitte zu Erhöhungen kommen.

Noch immer droht eine Straßenbeitragssatzung, die Anwohner bei Bauarbeiten zur Kasse bittet. Rodgau ist eine der wenigen Städte in Hessen, die keine Straßenbeiträge erheben. Bisher haben die Kommunalpolitiker das Thema erfolgreich auf die lange Bank geschoben.

Wohnen

Im Neubaugebiet Hainhausen-West (H 17) ziehen bald die ersten Bewohner ein. Zwölf städtische Wohnungen am Mühlweg in Weiskirchen sind voraussichtlich am 1. Februar bezugsreif. Private Investoren planen Wohnanlagen unter anderem in Jügesheim, Dudenhofen und Hainhausen.

Mobilität

Die S-Bahn fährt auch nachts, zumindest in den Partynächten Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag (seit drei Wochen).

Taxifahren ist teurer geworden. Mit der ersten Erhöhung seit gut zehn Jahren verlangen Rodgaus Taxifahrer den höchsten Kilometerpreis im Kreis Offenbach: zwei Euro. Dazu kommen drei Euro Grundgebühr.

Das erste Carsharing-Angebot in Rodgau nimmt heute seinen Betrieb auf. Ein Elektro-BMW kann stundenweise gebucht werden.

Internet

Der zweite Abschnitt des Breitbandausbaus in Jügesheim, Nieder-Roden, Rollwald und Weiskirchen soll Anfang Januar abgeschlossen sein, wie die Deutsche Telekom im Internet ankündigt. Nicht alle Wohngebiete profitieren vom schnellen Internet. So ist zum Beispiel der „Neuner“ in Dudenhofen (Niederwiesenring) ein weißer Fleck auf dem Stadtplan.

Freizeit

Die Fastnachtskampagne ist in diesem Jahr extrem kurz. Den Narren bleiben nur rund fünf Wochen, um ihre liebste Jahreszeit zu feiern. Bereits am Samstag, 6. Januar, geht die erste große Sitzung über die Bühne. Als Spaßbremse erweist sich das Kultusministerium: Es verbietet den Schulen, ihren Schülern zum Fastnachtszug frei zu geben.

Vereine

Mindestens zwei große Jubiläen werden in diesem Jahr gefeiert: 100 Jahre Musikverein Nieder-Roden und 125 Jahre Sportvereinigung Weiskirchen.

Baustellen

Der Bahnhofsvorplatz Dudenhofen wird umgebaut. Der erste Spatenstich soll im Januar sein. Die Gedenkstätte des NS-Straflagers Rollwald wird neu gestaltet. In Weiskirchen (Hauptstraße 177) will die Stadt eine Kindertagesstätte errichten; in den oberen Stockwerken sind Wohnungen geplant.

Die Hospizstiftung Rotary Rodgau will mit dem Bau ihres Hospizes am Wasserturm beginnen. Dazu müssen Bäume gefällt werden; das geht mit Rücksicht auf die Natur aber nur bis Ende Februar.

Leserbilder: Die schönsten Plätze in Rodgau

Quelle: op-online.de

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