Wärme aus der Tiefe

Bohren für die Heizung: 125 Meter ging‘s in die Tiefe. Foto: bp

Jügesheim - (bp/eh) Eine Spezialfirma hat am Neubauprojekt von Rechtsanwalt Paul Weil, Ecke Gartenstraße/Alter Weg, zwei 125 Meter tiefe Bohrungen angebracht, um Erdwärme für die Heizung gewinnen zu können. Das Wohn- und Bürohaus kommt folglich ohne Schornstein aus und kann zur Erwärmung auf fossile Brennstoffe verzichten.

Die Warmwasseraufbereitung unterstützt künftig eine Solaranlage auf der Südseite des Hausdachs. Das Objekt ersetzt einen Schandfleck: einen alten und zuletzt leer stehenden Pavillon, der zunächst Elektro Kuda und dann eine Heißmangel beherbergt hatte.

Die Liegenschaft ist in Rodgau nicht die einzige, die mit Erdwärme beheizt wird. Bereits seit fünf Jahren versorgt eine Wärmepumpe ein Wohn- und Geschäftshaus an der Hintergasse mit Energie aus dem Boden. Allerdings reichen dort die Erdwärmesonden nur 30 bis 40 Meter tief. In Dudenhofen ließ Getränkehändler Thomas Gotta letztes Jahr sein Wohnhaus an Geothermie anschließen. Dort wurde 70 Meter tief gebohrt.

Quelle: op-online.de

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