Engpass in der Notdienstzentrale

Wartende Patienten auf dem Hof

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Auch an der Notdienstapotheke war viel los, wie Patientin Dahinten berichtet.

Rodgau - Ein erhöhter Anfall an Infektionskrankheiten hat an den Feiertagen zeitweise einen Engpass in der Ärztlichen Notdienstzentrale Dudenhofen ausgelöst.

Am Tag nach Weihnachten mussten Patienten zwischen 13 und 15 Uhr auf dem Hof warten, weil im Haus kein Platz mehr war. „Wir saßen auf der Treppe bis zum ersten Obergeschoss“, berichtet die SPD-Stadtverordnete Jutta Dahinten, die als Patientin ebenfalls betroffen war. Eine andere Patientin erzählt von einer Untersuchung im Minutentakt: „Zweimal Ah gesagt, ein Antibiotikum verschrieben bekommen und tschüs.“

Ärzte auch zu Hausbesuchen unterwegs

Der Platz im Wartezimmer sei sehr begrenzt, bestätigt Dr. Hubert Kremer, der Obmann der Rodgauer Ärzte für die Notdienstzentrale. Im Großen und Ganzen sei der Betrieb aber normal gelaufen: „Die Notdienstzentrale war voll besetzt: zwei Ärzte und die übliche Zahl an Helfern.“ Neben den Aufgaben in der Praxis seien die diensthabenden Ärzte auch zu Hausbesuchen unterwegs.

Die Notdienstzentrale hat laut Dr. Kremer ständig zwei zusätzliche Ärzte in Rufbereitschaft. Sie würden angefordert, wenn ein Diensthabender ausfalle und der andere den Arbeitsanfall nicht allein bewältigen könne.

Patientin Jutta Dahinten berichtet auch von übermäßigen Wartezeiten an einer Notdienstapotheke: „Da standen die Leute über eine Stunde im Regen, bis sie ihr Rezept abgeben konnten.“

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eh

Quelle: op-online.de

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