Wege gegen Gewalt an Schulen

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Ein Empfang bei der Bürgermeisterin darf beim internationalen Schulprojekt nicht fehlen: Die Arbeitsgruppen der Schulen zu Gast bei Bürgermeisterin Irene García Macías in Sanlucar.

Nieder-Roden - (eh) Schüler und Lehrer aus drei Ländern suchen gemeinsam nach Wegen, die Gewalt an Schulen zu verringern. Aus Rodgau beteiligt sich die Heinrich-Böll-Schule an dem Projekt, das aus dem Comenius-Programm der Europäischen Union gefördert wird.

Beim jüngsten Treffen in Sanlucar de Barrameda (Spanien) zeigte sich, dass der Umgang mit dem Thema Gewalt an den beteiligten Schulen in Deutschland, Spanien und der Türkei nur minimal voneinander abweicht.

„Schulen gegen Gewalt“ ist der Titel des Projekts, das die englische Abkürzung SAVE trägt. Englisch ist die gemeinsame Sprache der Teilnehmer, zu denen diesmal sechs Schüler/innen und fünf Lehrkräfte aus Rodgau zählten.

Eine Fragebogenaktion gab Aufschluss über die Bewertung und den Umgang mit Gewalt an den Schulen. 50 Jugendliche hatten sich allein in der Heinrich-Böll-Schule an der Umfrage beteiligt.

Gemeinsam mit den Schulen I.E.S. Cristóbal Colón aus Sanlucar und Avcilar Anadolu Teknik aus Istanbul arbeitet die HBS in diesem Projekt an der Verbesserung ihres Gewaltpräventionskonzept.

Der Schwerpunkt der Konferenz im November in Istanbul wird das Thema Mobbing sein. Jede Schule hat die Aufgabe, bis dahin eine eigene Infobroschüre für Schüler und Eltern zu entwickeln. Die HBS wird in Istanbul ihr Konzept gegen Mobbing vorstellen.

Die Schüler Michael Arndt, Anna Maria Dreesbach, Annika Nieß, Larissa Oppolzer, Anna Reichl und Anna-Lena Seyfarth aus den Klassen 7 bis 10 waren in Andalusien bei Gastfamilien untergebracht. Durch das Rahmenprogramm der Gastgeber lernten sie nicht nur Land und Leute kennen, sondern verbesserten auch ihre englischen Sprachkenntnisse. Mit den spanischen Schülern entwickelten sich in dieser kurzen Zeit richtige Freundschaften. Beim Abschied am Flughafen hatten die begleitenden Lehrer Probleme, die deutschen Schüler von ihren spanischen Familien zu trennen. Bereits ein Tag nach dem Abflug der Deutschen wurden in Spanien die ersten Flüge für die Sommerferien nach Frankfurt gebucht wurden. Darüber freuen sich auch die begleitenden Lehrkräfte, Edith Scholz, Petra Carbon, Michael Finselbach, Britta Stehle und Michael Tetzlaff.

Quelle: op-online.de

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