Wege in die Vergangenheit

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Winno Sahm war beteiligt an der Auswahl der Stationen. Die Aufnahme zeigt ihn in der Schwesternstraße vor den Kämmerer-Häusern.

Rodgau ‐ Im Vergleich zu Städten wie Seligenstadt oder Dreieich hat Rodgau wenige historische Pfunde, mit denen es wuchern könnte. Jene Bauwerke und Gedenkstätten, die Erinnerungen wach halten, Identität und Zusammenhalt stärken, muss die größte Stadt im Kreis Offenbach aber auch nicht verstecken. Von Bernhard Pelka

Die „Rodgauer Geschichtspfade“ mit 41 Stationen werden am 24. September eingeweiht. Ab Herbst 2008 machte sich der vom damaligen Sport- und Kulturausschuss gebildete „Arbeitskreis Historischer Stadtrundgang“ ans Werk. Unter maßgeblicher Koordination von Monika Treske (städtische Planungsabteilung) und Uwe Müller-Klausch (Presseabteilung) entstanden mit Hilfe aller Heimat- und Geschichtsvereine und der Kommunalpolitik die „Rodgauer Geschichtspfade“ - 41 Stationen in allen fünf Stadtteilen.

„Sie erinnern daran, was hier einmal war“, sagt Winno Sahm, der an der Auswahl der Objekte mitgearbeitet hat. Dazu zählen zum Beispiel die Häuser des Jügesheimer Baumeisters Hermann Kämmerer in der Schwesternstraße zwischen Ludwigstraße und Ostring.

Die Geschichtspfade bündeln nicht nur touristische, religiöse, architektonische und kunsthistorische Aspekte. Vielmehr spiegeln sie auch Rodgauer Arbeitswelt und Arbeitsplatzsituationen und damit die damaligen Lebensumstände. Und sie erinnern an wichtige Persönlichkeiten der Stadtgeschichte.

Quelle: op-online.de

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