Weiskircher Sternschnuppenmarkt hat winterlichen Charme

Budengässchen im Schneegestöber

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Frau Holle schüttelte den ganzen Sonntag ihre Betten aus und verhalf dem Sternschnuppenmarkt zu wahren Wintergefühlen. Trotz Schnee blieb Felix Massoth vom Musikverein Weiskirchen seinem liebsten Kleidungsstück, der kurzen Hose, treu.  

Weiskirchen - Viel schöner kann ein Weihnachtsmarkt doch nicht sein. 15 Stände auf wenigen Quadratmetern, dazu eine ausgewogene Mischung aus Kunsthandwerk, Kleinigkeiten zu essen und Glühwein.

Und wenn"s dann noch aufs alte Spritzenhaus schneit, ist die Stimmung nahezu perfekt. Der Weiskircher Weihnachtsmarkt heißt nach seiner Wiederbelebung Sternschnuppenmarkt. Zum fünften Mal schon hatten der Musikverein, der Heimat- und Geschichtsverein und die Junge Union die Straße vorm alten Spritzenhaus zum Budengässchen gemacht. Neun Stände draußen und sechs im Hof - mehr braucht"s nicht. „Heute haben wir das passenden Ambiente“, sagte Helmut Trageser von Heimat- und Geschichtsverein mit dankbarem Blick gen Himmel.

Das passende Angebot hatten die Weiskircher und ihre Gäste Bettina Fecher zu verdanken. Weitgehend kitschfreies Kunsthandwerk fand ebenso seine Käufer wie Basteleien des Fördervereins der Bodelschwingh-Schule oder Marmelade und Öl aus Weiskircher Küchen.

Die Organisatoren hatten ihrem Publikum süßliches Dauergedudel vom Band erspart und stattdessen den Nachwuchs und das große Orchester des Musikvereins, die Gruppe „Monday Music“ und die Trompeter von „Doppel(s)pass“ um kurze Auftritte gebeten. Vorm romantischen Turmblasen, das den Sternschnuppenmarkt beendete, trug Rodgaus Ehrenbürger Paul Scherer besinnliche Texte vor. (lö)

Schnee auf dem Sternschnuppenmarkt in Weiskirchen: Bilder

Quelle: op-online.de

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