Wegen Rekordteilnehmerzahl

Krippenspiel in St. Nikolaus mit Zusatzrollen

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29 Teilnehmer sind so viele wie noch nie beim Krippenspiel. Es spricht sich anscheinend bei den Kindern rum, dass die Weihnachtsaufführung in der Kirche richtig viel Spaß macht. 

Jügesheim - 29 Jungen und Mädchen machen beim Krippenspiel in St. Nikolaus mit: so viele wie noch nie. Dass alle Kinder mitspielen können, hat Andrea Köneke möglich gemacht. Die Pastoralreferentin hat einfach noch ein paar Rollen in die Geschichte geschrieben. Von Simone Weil 

Die Weihnachtsgeschichte kann freilich nicht beliebig erweitert werden. Doch Andrea Köneke hat 17 Jahre Erfahrung mit den Aufführungen. Ihr fällt auf alle Fälle etwas ein. Doch auch ihrer Fantasie sind Grenzen gesetzt: Denn der Platz rund um den Altar ist begrenzt. Mit dem Raum müssen die Darsteller einfach auskommen.

„Fast alle haben ihre Kostüme von daheim mitgebracht, denn so viele Kleidungstücke hätten wir auch gar nicht gehabt“, erklärt die Krippenspielleiterin. Aus Rollennot hat sie einen alten Hirten erfunden, der seiner Einsamkeit entfliehen will und sich in die Welt aufmacht, das Licht und die Liebe zu suchen. So entstand das Thema „Licht in der Dunkelheit“. Unterwegs trifft der Hirte weitere Menschen, denen es ähnlich geht und die sich ihm anschließen. Sie alle halten ein Windlicht in der Hand und folgen dem Mann.

Doch die Kerze müssen die Darsteller wieder loswerden, bevor sie nach hinten gehen, um sich beim Volk einzureihen. „Ihr stellt die Kerze einfach auf den Altar, bevor ihr geht“, lautet deshalb die Regieanweisung von Andrea Köneke. Sie hat übrigens Unterstützung von Isabella Kohoutek und Michäa Gossmann-Börres, die sich ehrenamtlich engagieren.

Weil eine weitere Helferin krank ist, muss noch eine Mutter einspringen, damit heute um 16.30 Uhr beim Familiengottesdienst alles klappt. Trotz des Organisationsstresses ist der Pastoralreferentin anzumerken, das ihr das Proben Spaß macht: „Die Arbeit mit den Kindern ist immer ein Highlight in der Adventszeit“, findet sie.

Noch ein paar Hirten hat Pastoralreferentin Andrea Köneke in die Weihnachtsgeschichte geschrieben, damit sie genügend Rollen für alle Teilnehmer hat.

Bis auf einige Kleinigkeiten, läuft die Generalprobe richtig gut. Die Regisseurin erinnert die Kinder lediglich daran, langsam, deutlich und direkt ins Mikrofon zu sprechen. Und dieses erst weiterzugeben, wenn sie fertig sind. Denn einige Sprecher galoppieren durch ihren Text, als wären sie froh, wenn sie das Ganze schnell hinter sich gebracht haben. „Außerdem solltet ihr euch den Ablauf der Geschichte einprägen und lernen, wer vor oder nach euch das Mikrofon braucht“, sagt Köneke. So können Irritationen vermieden werden, wenn etwa zwei Darsteller gleichzeitig nach dem Mikro greifen.

Vier Lieder gehören diesmal mit zur Aufführung: Auch beim Singen dürfte es manchmal lauter klingen, die jungen Stimmchen wirken an manchen Stellen ein wenig dünn. Deswegen ist bei der Aufführung der Projektchor der Gemeinde dabei, um die Jungen und Mädchen im Alter von fünf bis zwölf Jahren ein wenig zu verstärken.

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Quelle: op-online.de

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