Wette rund ums Blutspenden

Rodgau (bp) - Die Stadt möchte mit einer ungewöhnlichen Aktion auf die Bedeutung des Blutspendens hinweisen, Hemmschwellen überbrücken und mögliche Ängste nehmen. Bürgermeister Jürgen Hoffmann wettet, dass Rodgau es schafft, zum nächsten Blutspendetermin am 4. August, 16 bis 20. 30 Uhr, im Bürgerhaus Dudenhofen 50 Blutkonserven von Erstspendern zu bekommen.

 „Damit hätten wir doppelt so viele Neuspender wie sonst und könnten doppelt so viel Gutes tun“, wirbt der Verwaltungschef für die Initiative.

Er selbst werde, sollte diese Wette nicht gelingen, beim Blutspendetermin am 27. Oktober (derselbe Ort, dieselbe Zeit) dem Deutschen Roten Kreuz bei der Betreuung der Spender unter die Arme greifen.

Im Rathaus rührten Hoffmann, die Dudenhöfer DRK-Vorsitzende Ellen Abröll und der Werbereferent des DRK-Blutspendedienstes, Eric Max, die Werbetrommel für die Aktion. Diese lehnt sich stark an die Spendenaktionen für Äthiopien vor vielen Jahren, damals initiiert von Karl-Heinz Böhm an. Auch damals waren alle Beteiligten von der Bereitschaft zum Helfen überrascht. Eine derartige Überraschung wäre Bürgermeister Hoffmann und dem Blutspendedienst in Frankfurt zum Augusttermin nicht unrecht. „Wir freuen uns sehr über diese Aktion – vielleicht macht sie ja auch andernorts Schule. Gerade zur Ferienzeit werden Konserven knapp und wir sind auf jeden Spender angewiesen“, appellierte Max. In Hessen werden täglich im Durchschnitt 1000 Konserven Blut benötigt.

Spenden kann eigentlich fast jeder und Schmerzen verursacht es auch keine. Wer sich über seine Eignung als Spender unsicher ist oder Fragen hat, kann sich bei der kostenfreien Hotline des Blutspendedienstes unter Tel.:  0800/1194911 informieren. Klar ist: Der Erst-Spender muss zwischen 18 und 65 Jahre alt sein, über 50 Kilo wiegen, am Tag der Spende gegessen und möglichst viel getrunken haben, sollte sich gesund fühlen.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © pixelio.de / Michael Marckmann

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