Wiesengaudi mit viel Musik

Lustiges Kuhmelken und Fingerhakeln

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Mit Dirndl eine Augenweide: Auch die Kellnerin war gut drauf.

Dudenhofen - „Was ein toller Abend“, war sich beim vierten Oktoberfest eine Gruppe Besucher in Tracht einig und zog für die zweitägige Wiesengaudi auf dem Festplatz das passende Resümee.

Gemeinsam mit der neu gekürten Miss Rodgauer Oktoberfest Yvonne Laqua feierten am Wochenende rund 1500 Besucher mit Maßbier, Brezeln und Haxen. Musikalisch hatte das Fest des „Eventwerks Rodgau“ viel zu bieten: Am Freitag sorgten die Musiker der „Lieblingsband“ für gute Stimmung, am Samstag läutete das Orchester „Zwei Klang Rodgau“ mit der klassischen „dicke-Backen-Musik“ den Start ein, bevor die „Isartaler Hexen“ auf der Bühne das Publikum in ihren Bann zogen. Mit einer Vielfalt an Instrumenten ließen sie bei ihrem Ritt durch die Musiklandschaft das Festzelt toben und die Gäste auf den Tischen tanzen. Dazwischen bewiesen sich sechs Mannschaften bei der Vereinsolympiade. Bei vier Spielen galt es, sich beim Fingerhakeln und Kuhmelken durchzusetzen. Wie wild ging es der Kuh an die Euter, bis zu drei Liter zapften die Lederhosenhelden in einer Minute. Ebenfalls eindeutig zweideutig ging es beim Spiel „Blasebalg“ zu, bei dem zwei Spieler einen Luftballon aufpusten mussten, einer der beiden die Pumpe aber umgeschnallt bekam. Den großen Pokal errang schließlich das „Team Benjamin“, ein Junggesellenabschied aus Fulda, der stilecht im „Dirndl-Express“ angereist war.

Die „Isartaler Hexen“ begeisterten mit Instrumenten-Vielfalt und brachten die Gäste dazu, auf den Tischen zu tanzen.

Angestoßen wurde am Ende natürlich auch mit den anderen Teams, die sich als fairer Verlierer zeigten und bewiesen, dass einzig der Spaß im Vordergrund stand. „Willkommen zur vierten Rodgauer Oktoberfest-Poolparty“, wurde gescherzt, aber während draußen sinnflutartiger Regen runterprasselte, schoss drinnen die Stimmung durch die Decke. Gleich mehrere Generationen amüsierten sich beim abwechslungsreichen Programm. Kinder saßen auf den Schultern ihrer Väter, wedelten fröhlich mit einer blauweiß karierten Fahne, auf den Gängen zwischen den Tischen war kein Durchkommen, überall wurde getanzt, geschunkelt und zugeprostet. Bei aller Arbeit machte die gute Stimmung auch vor all denen nicht Halt, die an dem Abend im Einsatz waren. Fröhlich trällernde Kellnerinnen, schunkelnde Helfer bei der Essensausgabe und auch hinter dem Technikpult war zu spüren, wie viel Spaß Arbeit machen kann. „Sensationelle Stimmung! Spaß ohne Ende“, jubelte das bunt gemischte Publikum. Auch Moderator und Organisator Tobias Schott war mit dem „mega Erfolg“ sehr zufrieden. Gemeinsam mit Stephan Schmelter steht er dem „Eventwerk“ vor.

Wiesngaudi beim Rodgauer Oktoberfest

Wiesngaudi beim Rodgauer Oktoberfest

Auf ihr bisher größtes Projekt sind die beiden Jungs mächtig stolz. „Das ist der absolute Höhepunkt in den Jahren bisher“, strahlte Schott und bekam bei der Danksagung an sein Team Gänsehaut. Gemeinsam mit ihren vielen Unterstützern waren sie jedes Jahr gewachsen und haben nun ein großartiges Zeltfest auf die Beine gestellt, das Rodgau sonst nur von seltenen Großjubiläen her kennt.

(pep)

Quelle: op-online.de

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