Zum Schutz der Passanten

Polizei bricht wilde Verfolgungsjagd durch Rodgau ab

Rodgau - Die Polizei bricht eine wilden Verfolgungsjagd durch Rodgau mit einem Motorrad-Fahrer ab, bei der sich Fußgänger und Kinder mit Laufrädern in Sicherheit bringen müssen. Inzwischen ist der Halter bekannt, gegen ihn wird nun ermittelt.

Als eine Polizeistreife am Sonntagabend gegen 19.35 Uhr an einer roten Ampel in der Rodgau-Ring-Straße stand und gerade bei Grün losfahren wollte, raste plötzlich ein Motorrad von hinten über die gesamte Linksabbiegerspur des Gegenverkehrs und dreist am Polizeiwagen vorbei, wie die Polizei mitteilte. Auch das 70er-Tempolimit ließ den Fahrer der schwarzen Ducati offenbar kalt: Er drückte noch einmal kräftig aufs Gas. Dabei überholte er mehrere Fahrzeuge und bog rechts in Richtung Bahnhof Hainhausen ab. Die Polizei raste der Ducati mit Blaulicht hinterher, um den Mann zu stoppen.

Der Motorradfahrer fuhr jedoch unbeirrt weiter, bog am Kreisel Wilhelm-Leuschner-Straße auf den Radweg in Richtung Rodgau-Spielplatz ein und fuhr auf dem zwei Meter breiten Weg weiter. Fußgänger und Kinder mit Laufrädern sprangen erschrocken zur Seite, sie kamen mit einem Schock davon. Um keine weiteren Passanten zu gefährden, brach die Polizei die wilde Verfolgungsjagd schließlich ab. Nach Angaben der Beamten sind der Polizei das Kennzeichen und damit der dreiste Raser bekannt, gegen ihn wird nun ermittelt. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich zu melden: 06104/6908-0. (tas)

Bilder: Sommersonntag in Nieder-Roden

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

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