Winterlaufserie mit 370 Teilnehmern

Gute Vorsätze im Kopf und in den Beinen

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Auf die Plätze, fertig, los! Am vergangenen Samstag startete die Winterlaufserie 2014 in Jügesheim.

Jügesheim - Gleich zu Beginn des Jahres Rekorde brechen, neue Bestzeiten aufstellen. Der dritte Winterlauf der TGMSV Jügesheim zur Saison 2013/2014 bot schon so kurz nach Neujahr rund 370 Teilnehmern die Chance dazu.

Jährlich an den ersten Samstagen der Monate von November bis Februar veranstaltet die TGM SV Jügesheim einen Winterlauf, einen Langlauf über zehn Kilometer. Die drei besten der vier Läufe werden gewertet und zu einer Wertung für dreimal zehn Kilometer zusammengezählt, woraus sich dann der Sieger der gesamten Winterlaufserie ableitet.

Zu gewinnen sind hierbei stets drei Jahre lang Freistarts bei eben jenen Läufen. Sollte man den Streckenrekord der letzten Jahre unterbieten ist auch eine kleine Siegerprämie fällig, die sich danach richtet, wie lange der Rekord nicht überboten worden ist. Am vergangenen Samstag, dem ersten Lauf 2014, passierten die ersten Läufer schon nach etwas mehr als 30 Minuten die Ziellinie. Ein Sieger insgesamt ist allerdings erst nach dem vierten Lauf zu ermitteln, da sich einige ja noch verbessern könnten. Zuerst ins Ziel kam Kidane Tewolde aus Hanau.

Erster Lauf 2014

Dieses Prozedere rund um den Winterlauf ist nun bei der TGM SV schon seit 34 Jahren üblich, wobei sich natürlich im Laufe der Jahre vieles verändert hat. Mittlerweile sind elektronische Zeitmesser, selbst auslösende Kameras mit Bewegungssensor an den Ziellinien und sogar Kameras zur Videoaufnahme des Laufes an Start, Ziel und verschiedenen Kilometern im Einsatz. Man versuchte sogar mit einem kleinen Feuerwerk zum Start des Laufes ein wenig für Überraschung zu sorgen. Solche Extras hat es früher bei diesen Läufen nie gegeben, so Detlev Gumbmann, der für die Organisation zuständig war. Die Teilnehmer hatten zu Anfang nicht einmal Duschen oder Kabinen. Heute gibt es sogar Kaffe- und Kuchenstände für alle die ins Ziel kommen oder für deren Begleiter, Familien und Freunde. Für den Veranstalter ist es wichtig, sich durch solche Extras und Kleinigkeiten um die Läufer verdient zu machen, um an alte Bestwerte - was die Läuferanzahl betrifft - heranzukommen. Insgesamt erforderte der erste Winterlauf 2014 viel Arbeit. Die Laufstrecke zu optimieren, war ohne Hessenforst unmöglich, denn es musste ein Baum aus dem Weg geräumt werden. Alles wurde wie üblich auch nach DLV-Richtlinien aufbereitet. Für rund 370 Läufer und eine letztlich auch sportlich sehr gelungene Veranstaltung hatte es sich allerdings gelohnt.

Warum der Lauf ausgerechnet im Winter stattfindet und das seit fast 35 Jahren wusste am Samstag niemand so recht zu erklären. Vielleicht spielte eine Rolle, dass nach dem ruhigen Jahreswechsel die Winterläufe eine gute Gelegenheit sind, gleich zu Beginn des Jahres Bestzeiten einzuholen, solange die guten Vorsätze fürs neue Jahr noch frisch sind.

sjs

Quelle: op-online.de

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