Brötchen unter der Lupe

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Bäckermeister Wolfgang Schäfer beim Brötchentest. Zu sehen am Montag, 19.25 Uhr, im ZDF. Schäfer musste zwölf Produkte (darunter auch sein eigenes) bewerten.

Rodgau (bp) - Welches schmeckt am besten? Das ZDF-Verbrauchermagazin „WISO“ hat das beliebteste Frühstücksgebäck der Deutschen getestet: Weizenbrötchen. Aufback gegen Frische, Bio gegen Großbäckerei,. Handwerk gegen Discounter.

In einer Blindverkostung von zwölf Produkten mussten die Brötchen zeigen, was sie drauf haben. Mit dabei war Bäckermeister Wolfgang Schäfer aus Hainhausen. Er schickte als Vertreter des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks seine Spitzweck ins schmackhafte Rennen. Das Ergebnis des Vergleichs ist am Rosenmontag, 19.25 Uhr, im ZDF zu sehen.

Die Sendung wurde am 10. Februar aufgezeichnet. „Ich war schon sehr gespannt“, beschreibt Wolfgang Schäfer seine Gefühle. Er selbst und seine Konkurrenten bildeten die Jury. Jeder brachte seine eigenen Produkte mit: Eva Radosavac von Kamps, Dorothee Reiering-Böggemann von Coppenrath & Wiese, Meinhard Rediske von der Vollkornbäckerei Siebenkorn, Peter Gabler von „BACK-FACTORY“, Volker Schmidt-Sköries von der Kaiser Bio-Bäckerei und der Europameister des Backhandwerks Marc Mundri. Für das ZDF nahm die Wetterexpertin Dr. Katja Horneffer teil. Die Jury entschied in diesem differenzierten Qualitätsvergleich nach den Kriterien Aussehen, Geruch, Geschmack und wie knusprig die Backware ist. Dass sich jeder an die Anforderungen hält, überwachte ZDF-Fernsehkoch Armin Roßmeier.

„Die Aufzeichnung dauerte fast zwei Stunden. Gesendet werden sechs Minuten“, berichtet Schäfer. 35 Spitzweck hatte er im Gepäck. „Lieber wären mir unsere Lothringer gewesen, weil sie ausschließlich von Hand hergestellt werden. Beim Spitzweck ist ein kleiner Anteil Maschinenarbeit dabei.“ Jeder Juror musste auf seinem Bewertungsbogen sein eigenes Produkt kennzeichnen und vor Bekanntgabe des Endergebnisses seine Gesamtbewertung begründen. Unter den Prüfern gab es keine Gespräche. Fernsehzuschauer werden erleben, wie Wolfgang Schäfer erläutert, was für ihn ein gutes Brötchen ausmacht. Dazu gehören für den Bäckermeister nicht nur 1a Geschmack, Aussehen, Geruch und Frische, sondern auch die „emotionale Qualität“. Schäfer versteht darunter im Sinne von ökologischer Nachhaltigkeit die Verwendung von Rohstoffen ausschließlich aus der heimischen Region und die lokale Verwurzelung der Bäckereibetriebe. Schäfers Credo: „Produkte aus der Region, Arbeitsplätze für die Region.“

Quelle: op-online.de

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