Startpunkt einer „erneuten Investitionsoffensive“

Wohnen über der Kita

Packten beim Spatenstich gestern Nachmittag an: Architektin Yvonne Fritsch, Architekt Hans Birli, Erster Stadtrat Michael Schüßler, Bürgermeister Jürgen Hoffmann, Kreisbeigeordneter Carsten Müller, Markus Streit vom Rohbauunternehmen WS Hausbau und Julia Spahn vom städtischen Fachbereich Kinder und Jugend (von links).
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Packten beim Spatenstich gestern Nachmittag an: Architektin Yvonne Fritsch, Architekt Hans Birli, Erster Stadtrat Michael Schüßler, Bürgermeister Jürgen Hoffmann, Kreisbeigeordneter Carsten Müller, Markus Streit vom Rohbauunternehmen WS Hausbau und Julia Spahn vom städtischen Fachbereich Kinder und Jugend (von links). 

Der Neubau einer Kombination aus Kita und zehn Wohnungen im Luise-Hensel-Weg in Hainhausen sprintet aus den Startlöchern. Gestern war Spatenstich für das 6,2-Millionenprojekt.

Rodgau – Im Erdgeschoss entsteht die Kindertagesstätte, auf die im Obergeschoss und Dachgeschoss die zehn Wohnungen kommen. Die Bauzeit soll 20 Monate betragen. Das baugleiche Gebäude soll in Weiskirchen an der Hauptstraße 177 entstehen. Zum Spatenstich sprach Erster Stadtrat Michael Schüßler denn auch von einer „erneuten Investitionsoffensive der Stadt“. Sie will bis Anfang 2022 extrem viel gegen den Mangel an Kindergartenplätzen tun und Räume für 17 zusätzliche Kita-Gruppen und 50 Wohnungen bauen. Die ebenerdige Kita in Hainhausen bildet den Sockel des Gebäudes, auf den sich in drei Gebäudewürfeln über Ober- und Dachgeschoss die zehn Wohnungen verteilen. Die Würfel sind bewusst auf Abstand gesetzt, sodass sich zwischen ihnen freie Blickachsen bilden und das Gebäude trotz der Höhe weniger massiv wirkt.

Erschlossen werden die Wohnungen neben zwei Treppenhäusern und Aufzug über Wege in der begrünten Flachdachterrasse der Kita und im Dachgeschoss über Stege zwischen den Würfeln. Die Kubusgestaltung im Ober- und Dachgeschoss wird verstärkt durch eine identische und durchlaufende farbige Metallverkleidung von Fassade und Dach. Das freistehende Gebäude entsteht in Massivbauweise mit mittiger Teilunterkellerung für die notwendigen Technik- und Abstellräume.

Im Erdgeschoss entsteht eine die viergruppige Kindertagesstätte mit zwei U3-Gruppen und zwei Ü3-Gruppen. Jede Gruppe erhält neben dem Gruppenraum einen Intensiv- oder Schlafraum und ein Kinderbad.

Gemeinsam genutzt werden ein Atelier, Mehrzweckraum und Bistro, die sich durch flexible Trennwände auch dem Flur als zusammenhängende Spiel- und Veranstaltungsfläche zuordnen lassen. Die Kita erhält für die Tagesverpflegung eine gewerbliche Küche.

Nach Abzug der Erschließungswege und Stellplätze im Außengelände kann die verbleibende Grünfläche der Kita als Außenspielgelände zugeordnet werden. Alle Wohnungen haben eine Loggia oder Dachterrasse.  

bp

Quelle: op-online.de

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