Zeigt her eure Noten

Spaß beim Zeugnisvergleich der Generationen

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Sie vergleichen ihre Schulnoten gern: Marie, Michael und Isabel Scherer.

Rodgau - Ferienzeit ist Zeugniszeit. In wenigen Wochen wird’s wieder ernst. Wir haben Familien animiert, die Zensuren der Kinder mit jenen der Eltern zu vergleichen: „Mama, zeig mir dein Zeugnis!“. Von Bernhard Pelka 

Bei Familie Scherer in Jügesheim war dieser Anstoß gar nicht nötig. „Zeugnisse sind bei uns sowieso ein starkes Thema“, sagt Pia Scherer. Ihre Töchter Isabel und Marie besuchen das Gymnasium und brennen jedes Halbjahr darauf, ihre schulischen Leistungen mit den Zensuren ihres Vaters Michael zu vergleichen. Der muss anerkennend eingestehen: „Inzwischen hängen sie mich ab.“ Und schmunzelnd fügt er hinzu: „Aber ich habe ja meinen Baden-Württemberg-Bonus. Bei mir war alles schwerer.“

Bei Familie Westenburger in Dudenhofen ist der Humor zuhause. Kein Wunder: bei soooo guten Noten!

Als Jugendlicher war Michael Scherer einer von 1300 Pennälern am Max-Born-Gymnasium in Backnang. Sport war dort eine seiner großen Leidenschaften. Auch seine Töchter lieben Sport. Und Naturwissenschaften. Beim Vergleich der Noten und der bevorzugten Fächer gibt es also durchaus Parallelen in der Familie. „Gerade in den Kopfnoten sind wir eigentlich immer fast gleich.“ Wobei Einser-Schülerin Marie in dem Trio in der letzten Zeit generell stark davon zieht.

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Gute Laune verbreitete der Zeugnisvergleich der Generationen bei Familie Westenburger in Dudenhofen. Max, Constantin und ihre Mutter Nicole Westenburger hatten sichtlich Freude daran. Auch Oma Bärbel Hayer suchte in alten Papieren und fischte ein Zeugnis von 1949 heraus. Ein gutes obendrein. Kein Zufall: „Mir hat Schule immer Spaß gemacht.“ Nicole Westenburger entdeckte beim Zeugnisspaß zu ihrer Verblüffung, wie richtig ihre Lehrer doch mit den 1983 im Zeugnis gemachten Bemerkungen und Einschätzungen über die damalige Gymnasiastin Nicole lagen. „Vieles passt auch heute noch haargenau auf mich.“ Und auf ihre Kinder. Eine soziale Ader haben sie alle. Stärken und Schwächen vererben sich offenbar weiter.

„Das Kümmer-Gen haben sie von mir“, ist Oma Bärbel sicher. Das stimmt. Constantin, zum Beispiel, ist Klassensprecher. Und Max dient seiner Klasse an der Heinrich-Böll-Schule auch als Klimabeauftragter. Constantin und Mama mögen nicht so gerne vorlesen. Dafür schwimmen sie leidenschaftlich. Max sowieso. Nicole Westenburger schaffte als Jugendliche sogar das Jugendschwimmabzeichen in Gold. „Sonst bin ich aber besser als Mama. Es tut mir leid, das sagen zu müssen“, bemerkt Maximilian charmant. Mit den schulischen Leistungen ihrer Kinder ist Nicole Westenburger übrigens absolut zufrieden. „Das passt schon“, sagt sie freundlich lächelnd.

Quelle: op-online.de

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