Keine Scheu vor Hunden und Spaziergängern

Zutrauliche Biberratte vom Finkensee

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Die Biberratte vom Finkensee zwischen den Stadtteilen Jügesheim und Hainhausen zeigt keinerlei Scheu. Das liegt vermutlich daran, dass sie gefüttert wird. Die Stadt appelliert, dies zu unterlassen.

Rodgau - Leser Günter C. aus Mühlheim war sicher: „Nach Mühlheim hat jetzt auch Rodgau einen Biber. Er lebt in dem Tümpel zwischen Jügesheim und Hainhausen“, teilte der Mann am Telefon aufgeregt mit. Der Biber ist aber keiner.

Bei dem zutraulichen Teichbewohner, der vor Spaziergängern und sogar vor Hunden keine Scheu zeigt, handelt es sich um eine Nutria – also eine Biberratte oder auch Sumpfbiber genannt. Das Tier hat sich den Finkensee als Lebensraum gewählt. Dort wird der aus Südamerika stammende Nager gefüttert – was die Stadt gar nicht gut findet. „Das sollten Spaziergänger auf keinen Fall tun, das tut dem Tier nicht gut“, appelliert Stadtsprecherin Sabine Fischer an die Vernunft der Passanten. Ihres Wissens nach handele es sich um einen Einzelgänger. (bp)

Auf Biber-Safari in der Eifel

Quelle: op-online.de

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