Zwei Abiturienten mit Traumnote 1,0

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Franziska Wolf und Felix Meissner haben ihr Abitur mit der Traumnote 1,0 bestanden. 

Dudenhofen (eh) - Fast 200 Abiturienten hat die Claus-von-Stauffenberg-Schule verabschiedet. Mit 760 Besuchern war das Bürgerhaus rappelvoll, als die Tutoren die 198 Reifezeugnisse an ihre Schüler überreichten.

Fünf Kandidaten fehlten: Drei waren bei den Prüfungen durchgefallen, zwei weitere erst gar nicht angetreten.

Der Notendurchschnitt von 2,54 liegt laut Schulleiter Dr. Fred Ruths im gewohnten Rahmen. Die Bandbreite der Abschlussnoten reichte von 1,0 bis 3,7. Die beiden besten Zeugnisse erhielten Franziska Wolf und Felix Meissner.

Eine „Schallmauer“ hat das Oberstufengymnasium laut Ruths beim Arbeitsaufwand der Prüfungen durchbrochen. Erstmals wurden mehr als 1000 Einzelprüfungen abgenommen: 605 mündliche und gut 400 schriftliche.

Das Profil eines Abiturjahrgangs lasse sich jedoch nicht nur in Zahlen messen, so der Schulleiter. Die Abiturienten hätten sich mit dem Titel ihres Jahrbuchs selbst ein Profil gegeben: „Gosmonauten – die Welt liegt uns zu Füßen.“

„Alles in allem eine schöne Zeit"

Dr. Fred Ruths: „Der Schwung wird Sie weit tragen, aber die Anziehungskraft der Erde wirkt unendlich weit. Irgendwann werden Sie hier wieder ankommen und dann werden Sie hier stehen, mit beiden Beinen. Sie werden alle Ihre Fähigkeiten brauchen. Und Sie werden alles brauchen, was Sie bei uns gelernt haben.“

„Alles in allem war es eine schöne Zeit“, sagte Schulsprecher Alexander Dursun im Rückblick auf die drei Jahre in der Oberstufe. Den Lehrern stattete er zunächst nur einen verhaltenen Dank ab: „Im Großen und Ganzen haben sie sich bemüht.“ Doch im nächsten Satz machte er das wieder wett, indem er die „Hilfe auf fachlicher und zwischenmenschlicher Ebene“ durch die Pädagogen würdigte.

Mit „Freude schöner Götterfunken“ hatte die Zeugnisfeier klassisch begonnen. Wie sich die Zeiten und die Ansichten ändern, drückte Schulleiter Dr. Fred Ruths bei den guten Wünschen für die Zukunft aus: „Vieles, was uns Älteren als mangelnde Reife erscheint, ist für Sie eine ganz normale Variante Ihrer individuellen Lebensgestaltung. Das muss man akzeptieren. Sie werden es schon schaffen.“

Quelle: op-online.de

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