Zweite Etappe der Sanierung beginnt

Nieder-Roden - (eh) Die Sanierung der Schule am Bürgerhaus geht in die zweite Halbzeit. Das Gebäude an der Borsigstraße ist fast fertig. Im Juni beginnen die Arbeiten am Hauptbau, in dem Verwaltung, einige Klassen und die Betreuung untergebracht sind. Zudem erhält die Betreuung einen Anbau, an dessen Kosten sich die Stadt Rodgau beteiligt.

Die Bauarbeiten sollen laut Kreis Offenbach bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Bis dahin müssen viele der rund 230 Kinder in provisorischen Containerräumen lernen. Acht Klassen des 2. bis 4. Schuljahres arbeiten seit Jahresanfang unter diesen beengten Verhältnissen.

Der fast 50 Jahre alte Baukörper an der Borsigstraße hat sein Gesicht verändert. Die Fassade wurde erneuert, die Glasbausteine im Treppenhaus entfernt. Was man nicht sehen kann: Das Flachdach wurde neu gedeckt und die Gebäudetechnik wurde auf den aktuellen Stand gebracht.

Auch in ihren Klassenzimmern werden die Schüler Veränderungen bemerken. Die Räume verfügen nun über Akustikdecken, um störenden Hall zu verringern. Die Bodenbeläge werden erneuert, die Wände bekommen einen neuen Anstrich. Einige alte Türen wurden ausgetauscht. Auch der Umbau des WC-Traktes ist fast beendet.

Etwa 1,3 Millionen Euro gibt der Hochtief-Konzern für die Sanierung der Grundschule aus, wie der Kreis Offenbach berichtet. Anfang des Jahres hatte der Kreis noch eine höhere Bausumme (1,8 Millionen) genannt.

In den nächsten Monaten wird auch der Verwaltungsbau von Grund auf saniert: Fassade, Dach, Leitungen und Haustechnik. Akustikdecken, neue Türen, Bodenbeläge und ein frischer Anstrich sollen für eine motivierende Lernumgebung sorgen. Der Umbau der Toiletten schafft Platz für einen weiteren Raum für das Betreuungsangebot. In der Verwaltung bekommt die neue Konrektorin ein eigenes Büro.

Quelle: op-online.de

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