Geld für die Waisen in Peru

Rödermark ‐ Seit 1979 unterstützen die Stadt Rödermark und ihre Bürger Waisenkinder in Peru. Sie helfen einem Heim, das von deutschen Ordensfrauen gegründet wurde. Von Michael Löw

Mehr als 16 000 Euro haben Bürger, Firmen und die Stadt allein in den Jahren 2008 und 2009 für das Kinderheim in Abancay/Peru gespendet. Was die Rödermärker dieses Jahr an die „Schwestern der göttlichen Vorsehung“ überweisen, steht noch nicht fest. In den vergangenen beiden Jahren gingen 8 030 Euro an privaten Spenden ein. Die Stadt hat die gleiche Summe draufgelegt.

Nach mehr als 30 Jahren Rödermärker Peru-Hilfe hat sich die Trägerschaft des Kinderheims geändert. Es wird jetzt von den „Töchtern der göttlichen Vorsehung“ geleitet, die sich vom Ursprungs orden abgespalten haben.

Die „Schwestern der göttlichen Vorsehung“ betreuen aber auch in anderen Einrichtungen der peruanischen Stadt Kinder - zum Beispiel 15 Mädchen in einer Gruppe, die den Beruf der Köchin lehrt. In einem Vorort der Hauptstadt Lima bauen sie ein Heim für Straßenkinder. Das Geld aus Rödermark kommt jetzt ihnen zu Gute.

Spenden für die karitative Arbeit der Schwestern können auf das städtische Konto 45900362 bei der Sparkasse Dieburg (BLZ 50852651), Stichwort „Peru“ überwiesen werden.

Quelle: op-online.de

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