302 000 Euro seit 1999 für Pflege gesammelt

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Sie waren schon bei der Gründung des Freundeskreises „ProMorija e.V.“ vor zehn Jahren dabei: (von links) die jetzige Vorsitzende Margot Süß, Walter Gruber, Gislinde Hermuth, Monika Buchholz, Petra Heufers, Schwester Sibylle Heiß und Rudolf Straube. Zweite von rechts: Schwester Dorothea Lakowitz, die Leiterin des Altenpflegeheimes Morija. Sie wurden im Rahmen einer kleinen Feierstunde geehrt, die Cornelia Neuwirth von der Musikschule Rödermark instrumental begleitete.

Ober-Roden (chz) ‐ Seit zehn Jahren unterstützt der „Freundeskreis ProMorija“ die bekannt gute Arbeit im Altenpflegeheim Haus Morija, das von den Christusträgerschwestern geleitet wird.

In einer kleinen Feierstunde begründete Vorsitzende Margot Süß noch einmal die Notwendigkeit, diesen Verein zu gründen: Mit der Einführung der Pflegeversicherung und dem drastischen Einbruch der Zuschüsse für die damals einzige beschützende Wohngruppe für Demenzkranke im ganzen Kreis Offenbach brach die finanzielle Grundlage für den hohen Pflegestandard zusammen.

Hier versprach der neue Verein, zu dem sich 14 engagierte Frauen und Männer im November 1999 zusammenfanden, zu helfen. Er sammelte auf allen möglichen Wegen - eigene Kreativmärkte, Bücherflohmärkte, Anträge aufs Hilfsmittel und eindeutige Bittgesuche - Spenden ein und betrieb vor allem Öffentlichkeitsarbeit für die Probleme altersverwirrter Menschen. Auch der Lions Club Rodgau-Rödermark unterstützt „ProMorija“ seit zehn Jahren regelmäßig.

302 000 Euro konnte Rudolf Straube, der überaus gewissenhafte Schatzmeister des Vereins, inzwischen übergeben, davon rund 110 000 Euro aus den Beiträgen der derzeit 134 Mitglieder.

Aus den zahlreichen Grußworten, die unter anderem Stadtverordnetenvorsteherin Maria Becht und Kreis-Sozialdezernent Carsten Müller überbrachten, wurde die große Wertschätzung des Hauses Morija in der Öffentlichkeit und damit auch der Dank für die wertvolle Unterstützung durch den Verein deutlich.

Dr. Dirk Ippen, der Verleger unserer Mediengruppe, hatte die Arbeit von „ProMorija“ 2005 mit 6 000 Euro aus der von ihn gegründeten Sozialstiftung gewürdigt.

Ihren Dank drückte auch Heimleiterin Schwester Dorothea Lakowitz aus: „Für uns sind Sie die reinsten Engel!“

Quelle: op-online.de

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