A-Capella-Gesang war ein Ohrenschmaus

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Nicht die gängigen Ohrwürmer, sondern ganz innige und meist weniger bekannte Adventslieder bot der Rejoice-Chor bei seinem vorweihnachtlichen Konzert in der St. Gallus-Kirche.

Urberach ‐ Wer sich am Sonntagnachmittag seinen Weg durch dichten Schneefall in die Kirche St. Gallus bahnte, um sich mit weihnachtlichen Weisen auf das Fest der Geburt Christi einstimmen zu lassen, der bekam nicht die gängigen Adventslieder vorgesetzt. Von Christine Ziesecke

Unter dem Titel „So klingt Advent“ boten der Rejoice-Chor und die Rejoice-Kids, quasi die Nachwuchsabteilung des christlichen Ensembles, weniger bekannten und teilweise auch höchst anspruchsvollen neuen Chorgesang.

Die Rejoice- Kids unter der Leitung von Helmut Weckesser und Felix Thoma am Keyboard, die in diesem Herbst ihren fünften Geburtstag feierten, hatten die Ankunft des Königs ins Zentrum ihrer Lieder gerückt. Soloparts sangen dabei Anna Kühn und Luisa Martinez, Laura di Fazio und Annabelle Opitz, Célia Martinez sowie Marie Müller.

Bewegende, aber nie sentimentale Adventslieder bot anschließend Rejoice unter der Leitung von Peter Krausch, der seit 15 Jahren den Chor betreut. Die 25 Sängerinnen und Sänger präsentierten ganz unterschiedliches neues geistliches Liedgut, bei dem wieder einmal der A-Capella-Gesang „Als ich bei meinen Schafen wacht“ einen besonderen Leckerbissen darstellte. Als Solisten zeichneten sich vor allem Eleonor-Christin Schepp, die auch eine adventliche Geschichte las, Diana Schlapp und Stephan Spanheimer aus. Die Texte waren geprägt von Glauben und Ehrfurcht, Hoffnung und froher Erwartung. Zum guten Schluss leitete Helmut Weckesser Rejoice und Kids gemeinsam durch ein Potpourri bekannter Adventslieder.

Quelle: op-online.de

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