Neunt- und Zehntklässler verabschiedet

Die meisten Abgänger bleiben an der Oswald-von-Nell-Breuning-Schule

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In guter Tradition zeichneten die Lehrer eine Schülerin oder ein Schüler pro Klasse für besonderes soziales Engagement aus. Bürgermeister Roland Kern gratulierte im Namen der Stadt mit einem Büchergutschein.

Ober-Roden - Erst die Zeugnisse, dann der Ball: Am gleichen Tag verabschiedete die Nell-Breuning-Schule jene Neunt- und Zehntklässler, die ihre Abschlüsse erreicht haben.

Ein Tanz der Klasse 10a2 eröffnete das bunte Programm des Abschlussballes, bei dem sich die Abgänger abwechslungsreich präsentierten.

Rektorin Christine Döbert und Bürgermeister Roland Kern ehrten gemeinsam mit den Klassenlehrern die Jahrgangsbesten. Im neunten Jahrgang hatte Uludag Beyza mit einem Notenschnitt von 1,8 den besten Hauptschulabschluss; Nuh Ayan war mit 2,3 die beste Abgängerin. Im zehnten Jahrgang hatten drei Schüler mit 1,7 die besten Realschulabschlüsse: Sina Zink macht eine Ausbildung, Katharina Erhardt und Patrick Kolbe bleiben an der Nell-Breuning-Schule. Besondere Anerkennung bekamen jene Jugendlichen, die von den Klassenlehrern für ihr soziales Engagement geehrt wurden: Valerie Karl (Klasse 10a1), Rodi Bulganz (10a2), Annalena Keck (10b), Youness Moisfer (10c), Samnoeuk Chea (10d1), Kathi Leyva Cabrera (10d2), Medya Orak (10e) und Kassandra Sue Burck (10f).

Stufenleiter Robert Kirchner wünschte ihnen allezeit Mut und Engagement, zumal das deutsche Bildungssystem keine Einbahnstraße sei und viele Chancen ermögliche. Erfreut teilte er mit, dass etwa 100 Zehntklässler an der gymnasialen Oberstufe der NBS bleiben, 31 davon mit einem qualifizierten Realschulabschluss. 56 junge Menschen verlassen die NBS mit Realschulabschluss, aber 35 von ihnen werden auf andere weiterführende Schulen wechseln.

Nell-Breuning-Schule in Ober-Roden feiert Abschluss: Fotos

Die meisten „Neuner“ machen im zehnten Jahrgang der NBS weiter. 20 wollen eine Ausbildung machen, sieben ein Freiwilliges Soziales Jahr (davon vier in einer Kita), fünf gehen ins Ausland, eine Schülerin hat sich bei der Bundeswehr verpflichtet. Nach einer kurzen Pause startete am gleichen Abend noch der standesgemäße Abschlussball in der Kulturhalle. Mit Videos und Präsentationen ließen die Jugendlichen ihre letzten Schuljahre noch einmal wieder aufleben. Besonders beklatscht haben Eltern und Freunde eine Tanzeinlage und ein Lehrer-Ranking. Danach wurde Party gemacht, die sich die Schüler allesamt wirklich verdient hatten. (chz)

Quelle: op-online.de

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