Schulabgängern fällt die Trennung schwer

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Soubiha Allaoui (rechts) und Friederike Kunz betonten in ihrer Schülerrede den Zusammenhalt, der diesen Jahrgang geprägt habe.

Ober-Roden - Die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Jahrgänge der Oswald von Nell-Breuning-Schule (NBS) verließen fröhlich und nachdenklich zugleich die Mittelstufe. Für die Jugendlichen beginnt ein neuer Lebensabschnitt.

Mittelstufenleiter Dr. Hans Heckroth erinnerte in seiner Abschiedsrede daran, wie gut sich derzeit auf dem Arbeitsmarkt ein Ausbildungsplatz finden lässt – verglichen etwa mit der Situation ihrer spanischen Altersgenossen. Rektor Jochen Zeller wünschte, dass die Grundlagen, welche die NBS für die angehenden Auszubildenden schafft, ausreichend und lebensnah genug waren. Eine besonders schöne Aufgabe hatte die neue Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Beldermann – selbst ehemalige Rektorin – an diesem ersten Termin in der NBS. Für ihre guten Leistungen und besondere soziale Hilfsbereitschaft bekamen elf Abgänger Urkunden und Präsente. Es waren dies Janis Jaworski (Klasse 10a), Soubiha Allaoui (10b), Benan Ali Teber (10c), Doreen Trappiél (10d), Merle Sauer (10e), Laura Rau (10f), Christian Rist (10g), Tim Spindler (10h) und Ehsanulah Sharaf (10i). Dazu kamen auch Narin Öztas und Pascal Prison als beste Hauptschulabgänger der Klassen 9i und 9e.

In ihrer Schülerrede betonten Soubiha Alloui und Friederike Kunz ebenso wie beim Abschlussball am Vorabend schon Laura Rau und Doreen Trappiél den starken Zusammenhalt dieses Jahrgangs, der trotz aller Unterschiedlichkeiten unverbrüchlich zusammengehalten habe. „Wir sind sehr zusammengewachsen, haben viele Freundschaften entwickelt und die Leute hatten viel Spaß zusammen“, sagten die Jahrgangssprecherinnen, was zu lautstarkem Jubel der Altersgenossen in der Kulturhalle führte. Schon am Vorabend hatte ein buntes Programm der Schüler beim Abschlussball gezeigt, wie gut der Jahrgang harmoniert hatte. Auch die weitgehend freundschaftliche Beziehung zu ihren Lehrerinnen und Lehrern wurde mit passenden Präsenten und humorvollen Beiträgen verdeutlicht. In ihrem Rückblick auf das „Abenteuer Schule“ betonten sie aber auch, dass spätestens jetzt jeder auf seinen eigenen Wegen zu seinem Lebensziel steuere und dadurch viele Trennungen bevorstünden. 

(chz)

Quelle: op-online.de

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