Acht Verletzte bei Frontal-Crash

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Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren schnell mit einem Großaufgebot am Unglücksort. Ersthelfer waren Autofahrer, die den Unfall miterlebt haben. Mitarbeiter einer Malerfirma haben die Kinder aus dem Fiat geholt und leisteten Verletzten Hilfe. „Die Leute haben vorbildlich reagiert“, lobte Kirsten Krüger von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Südosthessen ihren Einsatz.

Ober-Roden (lö) - Zwei lebensgefährlich - und sechs leicht Verletzte, darunter drei kleine Kinder, sind die Bilanz eines schlimmen Unfalls gestern Mittag auf der L 3097. In Höhe des Parkhotels waren kurz nach 13 Uhr zwei Autos frontal zusammengestoßen.

Zwei der Verletzten - ein Junge (5) und eine Frau (31) - mussten mit dem Rettungshubschrauber in Kliniken nach Ludwigshafen und Mainz geflogen werden. Die 31-Jährige aus Offenbach und das Kind schweben nach dem derzeitigen Kenntnisstand von Polizeisprecherin Kirsten Krüger in Lebensgefahr.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei war folgendes passiert. Ein mit einer Frau (44) und drei Kindern im Alter von fünf und neun Jahren Jahren besetzter Fiat Doplo kam in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Hyundai, der aus Ober-Roden kam. In diesem Auto saßen drei Männer (43, 59 und 34) sowie die 31-Jährige.

Bilder von der Unfallstelle und den Bergungsarbeiten

Acht Verletzte bei schwerem Unfall

Die Wucht des Zusammenpralls war so stark, dass der Fiat ins Feld geschleudert wurde und sich dabei überschlug. Die Feuerwehr musste die Fahrerin befreien. Weil der Notarzt eine Verletzung der Wirbelsäule befürchtete, schnitten Einsatzkräfte die Hecktür weg, um die Frau möglichst schonend aus dem Wrack holen zu können.

Warum sie auf die Gegenspur geriet, ist der Polizei bislang ein Rätsel. Die L 3097 war zum Zeitpunkt des Unfalls noch trocken. Der Regen begann erst während der Rettungsarbeiten. Zur Klärung der Unfallursache hat die Polizei Sachverständige hinzugezogen. Die L 3097 war rund drei Stunden lang gesperrt.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeistation Dietzenbach unter Tel.: 06074 837-0 zu melden.

Die Feuerwehr Rödermark war nach Auskunft von Stadtbrandinspektor Waldemar Schrod mit rund 15 Mann vor Ort. Sie versorgten Verletzte, sicherten die Unfallstelle und reinigten die Fahrbahn.

Quelle: op-online.de

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