Ärger mit der Biotonne

Rödermark - (bp) Fliegen, Maden, eklige Reste. Nachdem es in Rodgau zahlreiche Beschwerden wegen der Biotonne gegeben hat, mehren sich auch in Rödermark kritische Stimmen. Als untauglich werden Ratschläge empfunden wie: Biomüll in Zeitungspapier wickeln.

Helga Precht aus dem Bulauweg 14 kritisiert names weiterer Anwohner, dass die Tonne nur alle 14 Tage geleert werde. Das sei im Sommer eine Zumutung. „Insbesondere die Fliegen- und Madeninvasionen sind nicht zu beschreiben und können jedem Mitbürger den Appetit verderben“, reklamiert die Frau in einem Schreiben an die Redaktion, das auch dem FDP-Vorsitzenden Hans Gensert zugeleitet worden ist. Gensert hat zugesagt, das Thema in der nächsten Sitzung der Betriebskommission der Eigenbetriebe anzusprechen. Auch leitete er den Brief an den Eigenbetrieb weiter. Helga Precht regt an, die Biotonne im Sommer wöchentlich zu leeren. In Tuttlingen funktioniere dies auch - ohne zusätzliche Abholgebühr!

Probleme mit der Biotonne hat auch Dr. Mara Greve. Sie betont, diese Einrichtung sei prinzipiell zwar positiv. Doch sie kritisiert, dass „wir Beutel, die die Industrie für Biomüll anbietet“, nicht benutzen dürfen. Deswegen blieben stets Reste im Behälter. „Warum können die Müllwerker die Tonne nicht ein zweites Mal in den Müllwagen rütteln“, fragt die Rödermärkerin in einem offenen Brief an die Stadtverwaltung kritisch.

Quelle: op-online.de

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