Nur die Alten schliefen

+
Mit Laptop oder großem Rechner und mit reichlich Getränken 24 Stunden im evangelischen Gemeindesaal in Ober-Roden: die 18 Teilnehmer zwischen 12 und 22 Jahren beim 2. „Gockel Gaming“.

Ober-Roden (chz) ‐ „Die Alten haben nachts auch mal gepennt, aber die Jungen haben durchgehalten!“ Das war das schlaftechnische Fazit der zweiten Lan-Party im evangelischen Gemeindehaus, und bis auf einen vorzeitigen Rückzug hielten alle 18 Spieler zwischen 12 und 22 Jahren (darunter zwei junge Frauen) durch.

Nicht nur 24 Stunden, wie eigentlich geplant, sondern auf Wunsch der meisten Beteiligten wurde das „Gockel Gaming“ von Samstag Mittag bis gestern um 15 Uhr ausgedehnt.

„War Craft 3“, das Rennspiel „Flat out“ sowie „World of Patman“ waren alle so genannte „U 16“-Spiele und auch für die Jüngsten im Raum freigegeben. Erste Plätze wurden mit Kinokarten belohnt.

In der Hektik passierte schon mal den erfahrensten Zockern ein Missgeschick - so etwa Flo aus Neu-Isenburg, mit 22 einer der Ältesten, der im Spiel um den dritten Platz vor innerer Unruhe mit dem Fuß gegen den Ausschaltknopf seines Computers stieß und sich selbst damit außer Gefecht setzte.

Von wegen unkommunikative Computersüchtlinge

Gestern Mittag waren die meisten Stimmen etwas angeknackst, denn wer sich unterm „Gockel Gaming“ ein unkommunikatives Nebeneinander von Computersüchtlingen vorstellt, der hat weit gefehlt: Kontakte waren selbstverständlich, Tipps flogen durch den Raum, während langatmiger Spielzüge traf man sich auf der Toilette oder beim Kuchenbüfett. Alle Teilnehmer wieder bestens versorgt vom routinierten Küchenteam der evangelischen Jugend: Nudeln und Paprika-Hackfleischsoße sowie Unmengen von Kuchen, dazu am nächsten Mittag noch Resteverwertung mit Nudeln und Ei.

Reibungslos funktionierte auch das Netzwerk, das alle Lan-erfahrenen Älteren zu Beginn des Marathons installiert hatten und das bis zum späten Ende locker durchhielt. „Die Jungen waren einfach zäh - die haben wirklich gnadenlos durchgemacht und gefightet, aber wir können von uns sagen: wir waren früher auch so!“ - sprach der gerade mal 21-jährige Martin Müller, gemeinsam mit Gemeindereferent Frank Daxer Organisator des Events.

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare