Anarcho-Clown kehrt in Kulturhalle zurück

Rödermark - (lö) Das Alternative Zentrum (AZ) feiert seinen 30. Geburtstag und sein Herbst-/Winterprogramm denn auch passend „Highlights aus drei Jahrzehnten“ getauft. Acht Veranstaltungen stehen bis Ende Januar auf dem Programm .

Dabei gibt‘s gelegentlich ein Wiedersehen mit Künstlern, die schon ein frühen AZ-Jahren in Rödermark gastierten.

Der Kulturherbst beginnt am 24. Oktober mit dem holländischen Duo „Two of a Kind“. In der Kelterscheune spielt es natur-inspirierte Klänge auf 20 authentischen Instrumenten aus aller Welt.

Leo Bassi gilt der gefährlichste Anarcho-Clown der Welt. Mit den höchsten Comedy-Ehren dekoriert, ist der Spross einer italienisch-französischen Zirkusfamilie an 4. November nach über zehn Jahren wieder in der Kulturhalle zu erleben. In einer unvergleichlichen Mischung aus Satire, Überraschungseffekten und prickelnden Zirkus-Einlagen erklärt der Freiheitskämpfer, Provokateur und Visionär Leo Bassi (in einfachen englischen Worten) die Welt der Hochfinanz.

RATESPIEL

Auf einem Foto im neuen Programmheft sind zwei Künstler kopflos. Wer die Namen kennt, sollte sie bis spätestens Freitag, 23. Oktober, unter dem Stichwort „Kopflos“ an folgende E-Mail-Adresse senden: az.roedermark@arcor.de. Unter allen richtigen Einsendungen verlost das AZ zwei Mal zwei Karten für eine der beiden November-Veranstaltungen in der Kulturhalle nach Wahl.

Nach acht Jahren Abstinenz kehrt „Flairck“ am 11. November zurück nach Deutschland. Dreimal war die niederländische Supergruppe beim AZ zu Gast. Sie spielt eigene Kompositionen, die Wurzeln liegen in der klassischen Musik mit Bezüge zum Jazz, Folk und Blues. „Flairck“ bringt ein neues, seltenes Instrument, das Orchestrion, mit in die Kulturhalle. Die mit Luftdruck betriebene Musikmaschine besteht aus 200 Holzröhren.
Der Salto Mortale von „Gogol & Mäx“ am 28. November in der Kelterscheune ist wohl einzigartig in Europa. Die beiden sind brillante Komiker, staunenswerte Artisten und begnadete Musiker in einem.

„Erna, der Baum nadelt!“

Ein Adventsabend der besonderen Art steht der Kelterscheune am 18. Dezember ins Haus. Pit Knorr, Autor der Neuen Frankfurter Schule und Mitbegründer der Satirezeitschrift „Titanic“ liest den Kult-Sketch „Erna, der Baum nadelt!“. Heiter in den Hintergrund gespielt wird er von Stars der Frankfurter Musikszene wie Ali Neander.

DATEN & FAKTEN

- Der neue Programmflyer liegt in vielen Geschäften, Kneipen und öffentlichen Einrichtungen in und um Rödermark aus. Unter Tel: 06074 5427, Fax 5495 oder per az.roedermark@arcor.de kann er auch angefordert werden.

- Tickets für alle Veranstaltungen gibt es unter z 06074 4860285, über az.roedermark@arcor.de und hier.

- Vorverkaufsstellen gibt es unter anderem in Rödermark (Bücher am Gänseeck; Glaswerkstatt Kern, Wagnerstraße 2; Buchhandlung Rödermark), Dieburger Straße), Dietzenbach (Buchhandlung Bernshausen), Dreieich (Bürgerhaus Sprendlingen, Fichtestraße 50; Penny Lane, Fahrgasse 23), Neu-Isenburg (Ticket-Center in der Hugenottenhalle), Rodgau (Neckermann Bestellshop, Ludwigstraße 31; Jügesheimer Bücherstube, Mühlstraße 2) und in Darmstadt (Ulis Musicland und ProRegio).

Selbstverständlich ist am zweiten Weihnachtsfeiertag wieder „Kabbaratz“ in der Kelterscheune zu Gast. In den Protagonisten entdeckt das Publikum zumeist Gestalten, die es aus dem Spiegel kennt.
Das neue Programm von „Arts Vitalis“, drei umsichtigen Ingenieure des Irrsinns, heißt „Fahrenheiten“ und wird befeuert mit musikalischem Zunder, bizarren Anekdoten sowie grotesken Tanzeinlagen. Die „Muzik als Theater“ der Jazz -Kabarettisten Klaus Huber, Peter Wilmanns und Buddy Sacher ist m 15. Januar in der Kelterscheune zu hören.
„Ein Mann packt ein“ mit Uli Masuth ist ein Kabarettabend mit Klaviermusik - ohne Gesang, aber politisch. Ins AZ-Programmheft hat sich ein falscher Termin eingeschlichen. Masuth kommt nicht am 24., sondern am 29. Januar in die Kelterscheune. Die Jury des „Reinheimer Satirelöwen“, den Masuth 2008 gewonnen hat, formulierte es so: „Er beeindruckte die Jury auch mit der selten gewordenen Fähigkeit, unterhalten zu können, ohne komisch sein zu müssen.“

Quelle: op-online.de

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